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Eckernförde Erdmännchen ganz nah
Lokales Eckernförde Erdmännchen ganz nah
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19:37 08.01.2017
Von Burkhard Kitzelmann
Stoßen auf ein gutes neues Jahr an: Fördervereins-Vorsitzender Volker Strehlow (v.li.) mit den Tierpark-Geschäftfsführern Rolf und Jörg Bumann. Quelle: Burkhard Kitzelmann
Gettorf

Mit dem Scheck hatten Hauke Heistermann und Bodil Maria Busch vom aufgelösten Verein Biene + Natur am Sonntag für eine echte Überraschung auf dem Treffen in der Paradieshalle des Tierparks gesorgt. Bei dem gespendeten Geld handelt es sich um das Restvermögens des Vereins.

 Immer weniger Mitglieder, immer weniger Aktivitäten – dies hat nach Auskunft Heistermanns schließlich dazu geführt, dass die Auflösung des Vereins beschlossen wurde. Nicht nur das Barvermögen, auch das sogenannte Imkerhaus auf der Wasservogelwiese des Tierparks ging jetzt in den Besitz des Tierpark-Fördervereins über. Wie Volker Strehlow mitteilte, soll in diesem Jahr der Innenausbau erfolgen. „Dann haben wir endlich mehr Platz für die Schüler-AGs und die Forschercamps“, sagte der Vorsitzende, der zum traditionellen Neujahrsempfang reichlich Lokalprominenz begrüßen konnte. Auch Bürgermeister Jürgen Baasch durfte nicht fehlen. Er würdigte den Tierpark, der ohne öffentliche Gelder betrieben werde, als „Leuchtturm für unsere Gemeinde“. Mehr Touristen nach Gettorf zu holen und damit auch den Tierpark zu stärken, dies werde auch eine Aufgabe des künftigen professionellen Kümmerers sein. Mit dieser neuen Stelle, für die die Gemeinde 48000 Euro bereitstellt, solle nicht nur etwas für die Wirtschaftsförderung, sondern auch für die Belebung Gettorf; ganz allgemein erreicht werden, unterstrich Baasch.

 Besonders beliebt sind bei den Tierparkbesuchern die sogenannten Meets&Greets, bei denen man den Tapiren, Varis und Kattas mit einem Tierpfleger oder mit FÖJlerin Christin Hüffer (17) ganz nah kommen kann. Es handelt sich hierbei quasi um exklusive Einzelführungen gegen Bezahlung. Volker Strehlow kündigte am Sonntag an, dass diese Meets& Greets demnächst auf die Erdmännchen ausgeweitet werden sollen. Erfreulicherweise habe es bei Rocky, Roxanne und Rufus vor wenigen Monaten Nachwuchs gegeben. „Da noch nicht eindeutig feststeht, ob es sich bei dem Baby um ein Männchen oder ein Weibchen handelt, haben wir bisher noch keinen Namen vergeben“, sagte Christin Hüffer. Die 17-Jährige, die aus dem Münsteraner Raum stammt und noch bis zum Sommer als FÖJlerin für den Tierpark-Förderverein tätig ist, nennt das Erdmännchen-Baby vorerst Quietschi.

 Auch im neuen Jahr bietet der Förderverein im i-Punkt-Natureum wieder Vorträge an. Am 16. Januar, 19 Uhr, berichtet Gernot Nagel über eine Wikingersiedlung in Russland, am 20. Februar ab 18.30 Uhr schildert der frühere Fördervereins-Vorsitzende Wolfgang Böckeler Eindrücke von einer Reise nach Afghanistan.

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