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Eckernförde Traditionsunternehmen stellen sich vor
Lokales Eckernförde Traditionsunternehmen stellen sich vor
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18:05 28.07.2019
Von Jan Torben Budde
Roland Otto vom Verein Alte Fischräucherei und Anina (8) basteln eine Sprottenkiste. Quelle: Jan Torben Budde
Eckernförde Jazz

Geschichte zum Anfassen gehört bei der Matinee, deren Träger die Eckernförder Touristik ist, einfach dazu – auch bei der nunmehr fünften Auflage. Wie die Nageljungs früher die Sprottenkisten herstellten, das zeigte Roland Otto vom Verein Alte Fischräucherei den Besuchern.

Auch um Sprotten ging es bei der Matinee in Eckernförde

Feriengast Anina (8) aus Plüderhausen in Baden-Württemberg zeigte sich im Umgang mit dem Hammer geschickt. „Wenn einer früher bei der Arbeit krumme Nägel hinterließ, wurde das vom Lohn abgezogen“, warnte Otto.

Anina blieb eine Strafzahlung erspart. In ihre Sprottenkiste wollte das Mädchen dann Loom-Bänder fürs Handgelenk und Stoffreste geben. Danach ging es rüber zu Imkerin Anette Hollenbach aus Owschlag, die mit Kindern Nisthilfen für Wildbienen bastelte. „Es gibt was für Kinder, Musik und Essen – das ist eine super Veranstaltung“, lobte Malte Stefan, Aninas Vater.

Fisch und griechische Spezialitäten

Auf Bierzeltgarnituren sitzend, genossen die Besucher Fisch und griechische Spezialitäten, Bier, Wein und Mineralwasser. Wie sich Sprotten entgräten lassen, das erklärten Fischer Fiete (Werner Pötzsch) und Opsteekfru Stine (Christel Fries): „Kopp af, Steert af, Graat rut un rin in de Snuut.“ Für musikalische Unterhaltung sorgte das Blasorchester der TuS Eckernförde mit Märschen und Polka.

Durch das Programm führte Hermann Wolter vom Textilgeschäft Krafft Lorenzen. Es war eines der Eckernförder Traditionsunternehmen, die bei der Sprotten-Matinee vorgestellt wurden. Ebenso gaben auch Rüdiger und Waldemar Behn, Spirituosenhersteller und Getränkegroßhändler, einen Einblick in die Firmengeschichte.

Deren Wurzeln liegen in Hamburg. Doch als Ende des 19. Jahrhunderts der Nord-Ostsee-Kanal gebaut wurde, zog das Unternehmen nach Gettorf, um die Bauarbeiter mit Bier zu versorgen. „Es ist besser, den Trend zu setzen, als dem Trend zu folgen“, sagte Rüdiger Behn.

Einkaufserlebnisse vor Ort

Wie sich sein Juweliergeschäft gegen den Online-Handel behauptet, erklärte Johannes Jacobsen. „Ein Einkaufserlebnis schaffen, das kann das Internet nicht“, war der 32-Jährige überzeugt.

Auch Landtagspräsident Schlie brach eine Lanze für den stationären Handel: „Wie langweilig wäre es, wenn man nur noch zu Hause in einem dunklen Zimmer am Computer sitzen würde, um Ware zu bestellen.“

Zudem stellten sich noch Baustoffhändler Siemsen, das Schuhgeschäft Krohn sowie die Firma Rehbehn & Kruse (Fischräucherei) vor.

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