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Eckernförde Rettung ist in Sicht
Lokales Eckernförde Rettung ist in Sicht
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17:42 21.03.2019
Von Rainer Krüger
Wollen frisch durchstarten: Die neue Trägervereinsvorsitzende Sylvia Palenczat (links) und Leiterin Sabine Hegemann wollen die Finanzierung des Tierheims Weidefeld wieder auf eine sichere Basis stellen - denn Esel Joschi und die anderen Vierbeiner haben Hunger und brauchen Pflege. Quelle: Rainer Krüger
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Kappeln

In der kommenden Woche wollen wir uns mit den Vertragspartnern treffen“, kündigte die Chefin des Tierheim-Trägervereins an. Gespräche wird sie dann mit Vertretern der Ämter Geltinger Bucht, Schlei-Ostsee und Süderbrarup sowie der Städte Eckernförde und Kappeln führen. Fundtiere von dort werden in Weidefeld aufgenommen. Als Gegenleistung zahlten die Partner über 60 Prozent der Tierheimausgaben – in den vergangenen Jahren zwischen 100000 und 120000 Euro.

Finanzierung stand auf der Kippe

Die Finanzierung stand auf der Kippe, als das Amt Schlei-Ostsee und Kappeln im Februar ihre Verträge zum Jahresende kündigten. Vorwürfe zum unangemessenen Umgang mit Hunden und eine nicht abgesprochene Personalentscheidung der damaligen Führungsspitze hatten dazu geführt. „Voraussetzungen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem damaligen Vorstand waren nicht mehr gegeben“, erinnert sich René Kinza, Ordnungsamtsleiter im Amt Schlei-Ostsee. Durch den am Wochenende neu gewählten Vorstand und die Rückkehr der gekündigten Tierheimleiterin Sabine Hegemann seien wesentliche Forderungen an den Verein erfüllt wurden. „Ich kann mir vorstellen, dass wir unsere Vertragskündigung wieder zurücknehmen“, sagt er auf Nachfrage.

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