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Eckernförde Trotz Trockenheit kein Engpass
Lokales Eckernförde Trotz Trockenheit kein Engpass
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16:39 27.07.2018
Von Christoph Rohde
Keine Wasserknappheit: Zwei Werke in Nord und Süd fördern genügend Trinkwasser für Eckernförde. Quelle: fotolia
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Eckernförde

Während viele andere Städte vergleichbarer Größe auf nur ein Wasserwerk zurückgreifen, kann Eckernförde gleich zwei aufbieten: das Werk Nord am Feldweg mit zwei Brunnen und das Werk Süd am Bornbrook mit neun Brunnen. „Wir befinden uns in der komfortablen Situation, auch bei Spitzenzeiten ein ausreichendes Angebot vorhalten zu können“, sagt SWE-Geschäftsführer Dietmar Steffens. Zwei Wasserwerke kosteten zwar mehr Geld, sie böten aber auch genügend Puffer bei Engpässen. So könnte im Notfall sogar nur eines der Werke „so gerade eben“ die ganze Stadt versorgen.

Der Absatz ist im Sommer um 15 Prozent gestiegen

4500 Kubikmeter Trinkwasser geben die Stadtwerke jetzt pro Tag an ihre Kunden ab. Derzeit ist der Absatz um 15 Prozent im Vergleich zum Normalwert gestiegen. Die Hälfte davon entfällt laut dem Technischen Leiter Volker Carstensen auf die Touristen, die andere Hälfte auf die trockene Witterung. Mit Rasenbewässerung, so der SWE-Mann, seien die Eckernförder noch zurückhaltend. Permanent wird auch der Grundwasserpegel überwacht. Der liegt derzeit um 30 Zentimeter niedriger als üblich. „Das ist normal im Sommer“, sagt Carstensen. Und fügt an: „In Eckernförde haben wir keine Wasserknappheit.“

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Maximal dürfen die Stadtwerke 1,6 Millionen Kubikmeter fördern

Gefördert wird das Trinkwasser im Ostseebad aus 80 bis 100 Metern Tiefe (Wasserwerk Nord) und 30 bis 60 Metern Tiefe (Wasserwerk Süd). Die Wassereinzugsbereiche liegen Richtung Barkelsby im Norden und Richtung Hüttener Berge im Süden. Maximal dürfen die Stadtwerke 1,6 Millionen Kubikmeter jährlich fördern, praktisch sind es 1,2 bis 1,4 Millionen Kubikmeter. Der durchschnittliche Verbrauch ist sogar leicht zurückgegangen, da Haushaltsgeräte sparsamer geworden sind.

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