Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Eckernförde Volles Haus beim Kirchenkino
Lokales Eckernförde Volles Haus beim Kirchenkino
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
21:18 30.11.2019
Von Rainer Krüger
Spektakuläre Tier- und Landschaftsaufnahmen begeisterten: 220 Besucher sahen in der St.-Nicolai-Kirche in Eckernförde den Naturfilm „Österreich: Die Kraft des Wassers – Im Fluss der Zeit“. Quelle: Rainer Krüger
Anzeige
Eckernförde

Der Erfolg des Abends war absehbar gewesen. Denn das Interesse am Kino in der St.-Nicolai-Kirche war groß. Schon vorher waren alle Karten verkauft. Vor die Eingang standen die Kinofans Schlange. Im Inneren erwarte sie nicht nur eine sechs mal 3,6 Meter große Leinwand, sondern auch noch die seit 16. November laufende Installation „Lichtdurchflutet“.

„Der Film ist eine der dazugehörigen Veranstaltungen“, ordneten Lichtkünstlerin Katrin Bethge und ihre Assistentin Maj-Lene Tylkowski ins Kunstprojekt ein. Für die Kirchengemeinde St. Nicolai und das Green-Screen-Naturfilmfestival war die Kinovorstellung außerdem ein Experiment.

Anzeige

Dirk Steffens moderierte

Schon ehe der Hauptfilm startete, kam gute Stimmung auf. Denn beim anfangs gezeigten Green-Screen-Trailer klappte es mit Bild- und Tontechnik. Launig leitete der als TV-Wissenschaftsjournalist bekannte Festivalleiter Dirk Steffens darauf den Abend ein. „Endlich können wir einen Film am schönsten Ort der Stadt zeigen“, lobte er das Ambiete er.

Anschließend ging es auf eine Besonderheit des Abends ein. Der betraf die Musik zum Österreich-Film von Rita und Michael Schlamberger. Emmy-Preisträger David Mitcham hatte sie komponiert. Ein Vorfilm zeigte, wie die Melodien mit der Janáček Philharmonie eingespielt wurden. Die Dokumentation war in diesem Jahr für den Green-Screen-Filmmusik-Preis nominiert gewesen.

Beeindruckende Naturaufnahmen

„Man muss nicht erst an andere Ende der Welt fahren, um tolle Aufnahmen zu machen“, kündigte Steffen den Hauptfilm als „fett“ an. Tatsächlich gab es Spektakuläres zu sehen. Zu den Highlights zählten mit Sicherheit Szenen aus dem Leben einer Gänsesäger-Familie. Mit Slow-Motion-Aufnahmen aus und vor der Bruthöhle wurde der Sprung der Küken zur auf dem Wasser schwimmenden Mutter gezeigt. Im Zeitraffer war hingegen das Keimen eines Ahornsamen zu sehen – der so so fast wie ein Wurm auf dem Untergrund einen Halt suchte.

Zum Schluss gab es Applaus. Steffens Appell an die Zuschauer: „Auch hier rund um Eckernförde gibt es tolle Feuchtgebiete, auf die man aufpassen muss.“ Zudem sprach er die Pastoren Dirk Homrighausen und Michael Jordan an. „Ich hoffe, wir sehen uns hier öfter“, bekundete er seinen Willen zum Fortführen des Kirchenkinos. Dafür war auch Homrighausen zu haben: „Im Herzen der Stadt sind wir nicht nur Impulsgeber für die Kirchengemeinde, sondern auch für die Gesellschaft.“ Das könne auch gut mit Naturfilmen geschehen.

Zuschauer Wilfried Wagner aus Thumby freute sich schon auf weitere Filme. „Allein schon die Atmosphäre in der Kirche garantiert ein besonderes Kinoerlebnis“, sagte er begeistert.

Gelungene Generalprobe: Das erste Kirchenkino in Eckernförde am Freitagabend war ein voller Erfolg. 220 Zuschauer ließen sich von den Bildern des Naturfilms „Österreich: Die Kraft des Wassers – Im Fluss der Zeit“ beeindrucken.

Im Tabellenkeller setzte der Gettorfer SC in der Landesliga Schleswig gegen IF Stjernen Flensborg ein dickes Ausrufezeichen. „Jetzt sind wir optimistisch, dass wir einen erfolgreichen Jahresabschluss hinbekommen“, erklärt GSC-Trainer Schössler vor dem Auswärtsspiel bei Collegia Jübek (So., 13 Uhr).

30.11.2019

Wildromantisch wirkt die Steilküste. Ein charmantes Fleckchen Ostsee, das allerdings nicht jeder erreicht: Der Weg hinunter führt nur über eine steile Treppe. Doch das könnte sich ändern – dank einer kleinen Attraktion: einem Lift zum Strand.

Kerstin von Schmidt-Phiseldeck 30.11.2019

Die Wogen glätten sich bei der Schülerbeförderung im Dänischen Wohld. Mit Kopfzerbrechen haben Kreis, Amt, Gemeinden, Schulverbände die Fahrpläne ab 2021 passend gemacht. Wo es noch hakt, springen die Gemeinden ein. An der Schule am Nord-Ostsee-Kanal können Schulleitung und Eltern aufatmen.

Cornelia Müller 29.11.2019