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Eckernförde Tourismus legt kräftig zu
Lokales Eckernförde Tourismus legt kräftig zu
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19:30 20.03.2018
Von Tilmann Post
In den Hotels der Region ist die Zahl der Übernachtungen gestiegen. Quelle: Sven Hoppe
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Eckernförde/Strande

Damit gab es 5,1 Prozent Übernachtungen mehr als 2016. Laut den Daten des Statistikamts Nord ist die Stadt Eckernförde eine der Hauptsäulen für diese Entwicklung. Dort wurden 2017 knapp 142.400 Übernachtungen gezählt. Damit gab es ein Plus von mehr als sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund 53.400 Gäste kamen zwischen Januar und Dezember im Ostseebad an. Eckernförde spielt damit in etwa in der gleichen Liga wie Ratzeburg, Sierksdorf und Hohwacht

Zahl der Übernachtungen in Strande rückläufig

Die Zahlen des Statistikamts Nord zeigen für die Gemeinde Strande einen rückläufigen Trend: Mit 31.875 Übernachtungen gab es 2017 ein Minus von 3,5 Prozent. Angesichts der Steigerungen der vergangenen Jahre fällt dieser Rückgang jedoch sehr gering aus, denn seit dem Jahr 2010 hat die Zahl der Übernachtungen in Strande um mehr als 50 Prozent zugenommen. Damals betrug sie gut 19.000 und stieg kontinuierlich an.

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Leichte Steigerung in Schwedeneck

Schwedeneck verzeichnet einen stabilen Trend. Abgesehen von einem Einbruch im Jahr 2011 lagen die Übernachtungen immer bei mehr als 60.000. 2017 stiegen sie um ein Prozent auf 67.500.

Nur Betriebe mit mehr als zehn Betten erfasst

Die Statistiker betrachteten jedoch nur Beherbergungsstätten mit zehn oder mehr Betten in ausgewählten Gemeinden. Campingplätze wurden nicht berücksichtigt. In der Region zwischen der Kieler Förde und der Eckernförder Bucht gibt es jedoch viele Pensionen mit weniger Betten. „Mindestens die Hälfte der Übernachtungen in Schleswig-Holstein finden in kleineren Betrieben statt“, bestätigt Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Eckernförder Touristik- und Marketinggesellschaft. Deshalb kommt er für Eckernförde auf die weit höhere Zahl von 238.000 Übernachtungen.

Der Landesprimus ist Nordfriesland

Rendsburg-Eckernförde liegt im Mittelfeld der Kreise in Schleswig-Holstein, lässt seine Nachbarn Dithmarschen (1,6 Millionen Übernachtungen) und Schleswig-Flensburg (1,1 Millionen) hinter sich. Der Landesprimus Nordfriesland erreichte 2017 hingegen mehr als acht Millionen Übernachtungen.

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