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Eckernförde Geld für Projekte in und um Eckernförde
Lokales Eckernförde Geld für Projekte in und um Eckernförde
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09:21 10.10.2019
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Zehntausende Euro: Geld für Projekte in und um Eckernförde hat die Aktivregion Eckernförder Bucht freigegeben. Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
Dänischenhagen

Etwa 5000 Gastlieger besuchen nach Angaben von Bürgermeister Holger Klink pro Jahr den Strander Hafen mit seinen etwa 350 Liegeplätzen. Der sei als erster Hafen, den man von See aus in der Kieler Bucht erreiche, sehr beliebt. Ort und Strand liegen direkt nebenan, dazu gebe es die Infrastruktur in Strande und Kiel-Schilksee.

Strande will Hafenpavillon zum Wohlfühl-Raum machen

Allerdings „ist das Hafengebäude in den 1980er-Jahren stehengeblieben“, erklärte der Bürgermeister. „Jugendherbergen sehen heute besser aus.“

Daher möchte die Gemeinde das Gebäude entkernen und neu gestalten. Nicht davon betroffen sind die öffentlichen Toiletten zur Straße hin. Zu den Projekten gehören ein Behinderten-WC, die Stärkung des Familienbereichs und eine Lounge als Gemeinschaftsraum, in der sich Segler bei schlechtem Wetter aufhalten können.

Auch energetisch plant man neu, unter anderem mit einer Solaranlage auf dem Dach des Hafenpavillons. „Wir wollen zeigen, wie modern öffentliche Infrastruktur sein kann“, sagte er über das Strander Projekt. Die Umgestaltung sei im Winter geplant – in der Hoffnung, dass sie zum Saisonstart 2020 abgeschlossen ist.

200.000 Euro soll die Umgestaltung kosten. Die Aktivregion unterstützt das Vorhaben mit einem Zuschuss von 92.000 Euro. 

Tauchtafeln für Strande und Eckernförde

Strande und Eckernförde bekommen demnächst am Strand je eine 100 mal 70 Zentimeter große Tauchtafel. Sie soll Taucher am Eingang zum Unterwasserrevier über mögliche Gefahren, aber auch die Gegebenheiten vor Ort aufklären.

Auch Spaziergänger dürfte interessieren, wo zum Beispiel Seegraswiesen liegen oder welche Fische in der Ostsee leben. Finanziert wird dieses etwa 5000 Euro teure Projekt komplett aus einem EU-Fonds für Fischwirtschaft. 

Schüler in Altenholz, Gettorf und Eckernförde entwickeln Ideen für die Region

Welche Ideen haben Schüler in Altenholz, Gettorf und Eckernförde für die Zukunft ihrer Region? Wie lässt sich nachhaltiges Handeln stärken? Diese Idee steckt hinter „Jugend wird aktiv“, einem Projekt des Instituts für Vernetztes Denken Bredeneeck. In Projektwochen in fünf Aktivregionen in Schleswig-Holstein sollen Schüler weiterführender Schulen sich darüber Gedanken machen.

Darunter sind das Gymnasium Altenholz, die Isarnwohld-Schule in Gettorf und eine noch auszuwählende weiterführende Schule in Eckernförde. In Schulprojektwochen sollen ein bis zwei nachhaltige Ideen entwickelt und umgesetzt werden.

Vertreter von Wirtschaft und Politik würden dabei durch Interviews einbezogen, erklärt Dieter Kuhn, Regionalmanager der Aktivregion Eckernförder Bucht. „Das ist eine schöne Möglichkeit, Jugendliche für politische Prozesse zu sensibilisieren.“ In jede Aktivregion fließen dafür knapp 30 000 Euro, die Förderquote liegt bei 70 Prozent. Es handelt sich um ein Folgeprojekt von Jugend gestaltet nachhaltig Zukunft.

Eckernförde entdeckt das Lastenrad

Ende Mai öffnete in Eckernförde der Laden Freihandel, der seine Waren unverpackt anbietet. Die Stammkundschaft sei schon relativ groß, erklärte Felix Rolf, dessen Frau Anja Rolf den Laden zusammen mit Karen Dohm betreibt.

Die Käufer kommen aus der Region bis Schleswig, Gettorf und Rendsburg. Ziel der beiden Betreiberinnen sei es auch, anderen zu helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und Wissen zu teilen.

Beim Thema Mobilität sei man allerdings noch nicht so gut aufgestellt, so Felix Rolf. Bislang gebe es einen regelmäßigen Pendelverkehr mit dem Auto zwischen Borby und der Innenstadt, um die Waren zu transportieren. Um das zu vermeiden, wollen die beiden Betreiberinnen zwei Lastenräder anschaffen.

Auch die Kunden sollen sie ausleihen können – man hofft auf einen Nachahmereffekt. Eine Idee, die die Aktivregion mit 45 Prozent der Gesamtkosten von gut 12 000 Euro unterstützt. Matthias Meins, Vorsitzender der Aktivregion, bat darum, die Idee mit dem umweltfreundlichen Lastenfahrrad auch über den Wirtschaftskreis Eckernförde bekannt zu machen.

Weniger Ladesäulen für Eckernförde die Region

Ursprünglich sollten 22 E-Ladesäulen mit Fördergeld in der Region gebaut werden – nun würden es nur 14, erklärt Regionalmanager Dieter Kuhn. Grund sind Probleme bei den erforderlichen Tiefbaumaßnahmen. Das Geld dafür wurde deshalb auf 32 000 halbiert. Nun sollen zwölf Säulen in Eckernförde entstehen, außerdem je eine in Osdorf und auf dem Aschberg in Ascheffel.

Zukunft für den Dorfladen in Osterby

In vielen Dörfern ist der Kaufmann längst Geschichte – in Osterby nicht. Der Dorfladen im Zentrum dient auch als Treffpunkt.

Thomas Wohlert übernahm ihn von seinen Eltern, betreibt ihn seit über 30 Jahren, vergrößerte ihn im Jahr 2000. Nun möchte der fast 60-Jährige den Supermarkt modernisieren, um ihn „attraktiv zu machen“ für einen möglichen Nachfolger.

Das weitere Bestehen des Marktes sei auch der Gemeinde wichtig, erklärt er. Für Investitionen unter anderem in Energieeinsparung, eine moderne Warenpräsentation und einen barrierefreien Eingang bewilligte die Aktivregion einen Zuschuss von 20 000 Euro bei Gesamtkosten von 50 000 Euro.

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