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Eckernförde "Zipfelgrundstück" für moderne Mobilität
Lokales Eckernförde "Zipfelgrundstück" für moderne Mobilität
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19:39 24.10.2019
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Für ein zipfelförmiges, etwa 2200 Quadratmeter großes Grundstück in Altenholz-Stift gibt es Nutzungsideen: Der Bereich hinter dem Zebrastreifen bietet Platz für Mobilitätsangebote wie Park & Ride oder Carsharing. Womöglich ließe sich so auch das morgendliche Chaos durch den Bring- und Holverkehr am Schulzentrum lindern. Es wäre von dort zu Fuß erreichbar. Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
Altenholz

Für das nördliche, etwa 3900 Quadratmeter große Teilgrundstück gibt es Anfragen für eine gewerbliche Nutzung. Für den südlichen Zipfel schlägt die Altenholzer Verwaltung die Nutzung für Mobilitätsangebote vor. Das kam im neuen Lenkungsausschuss Städtebauförderung gut an.

Fläche liegt an Bushaltestelle Richtung Kiel

Die Fläche ist etwa 2200 Quadratmeter groß. Und – das macht sie so interessant – sie liegt gegenüber der Bushaltestelle Richtung Kiel. Da böten sich auf dem Zipfel doch Modelle wie Carsharing oder Park & Ride an. Bärbel Mewis (CDU) lobte die Idee, die vielleicht dazu beitragen könnte, das Altenholzer Schulzentrum vom Bring- und Holverkehr zu entlasten. Es wäre von dort gut über eine Fußweg-Verbindung zu erreichen.

Bauamtsleiter Roland Dürrbaum erklärte, es gebe in der Tat schon die Idee einer Art „Abladestation“. Auch andere Schulen versuchen, mit sogenannten Kiss-and-Ride-Zonen den Verkehr zu entzerren.

Schon jetzt parken dort Mitfahrgemeinschaften

Silke Worth-Görtz verwies darauf, dass schon jetzt Autos von Mitfahrgemeinschaften dort am Straßenrand parken: „Wir können diese Ecke nur verbessern.“. Ingo Baasch (SPD) verwies auf Bedenken in seiner Fraktion, weil dort eine Zufahrt zur Veloroute verläuft und das Areal schwer einsehbar sei. Nach Angaben von Städtebau-Projektleiter Daniel Kreutz ist das Areal aber schon für eine Aufwertung, auch mit Blick auf bessere Sichtbarkeit, vorgesehen.

Grundstücke gehören Kiel

Beide Grundstücke gehören der Landeshauptstadt Kiel. Die hohe Lärmbelastung durch die B503 macht hier Wohnen unmöglich. Die ökologische Qualität der derzeit ungepflegten Fläche wird noch überprüft.

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