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Eckernförde Zum Praktikum nach Mallorca
Lokales Eckernförde Zum Praktikum nach Mallorca
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11:58 21.06.2019
Von Tilmann Post
Nach der Arbeit an den Strand von Palma de Mallorca – das könnte Einzelhandels-Auszubildenden aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde bald möglich sein. Friseur-Lehrlinge profitieren bereits von der Partnerschaft der Berufsschulen. Quelle: Knud Demantowsky
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Eckernförde

Einen privaten Aufenthalt auf der Lieblingsinsel der Deutschen nutzte der Berufsschullehrer des BBZ Rendsburg-Eckernförde und Teamleiter des Einzelhandels, Per Hendrik Hansen, um der dortigen Berufsschule einen Besuch abzustatten. Eine spontane Idee, die mit großer Begeisterung auf mallorquinischer Seite aufgenommen wurde, da die Berufsschule ebenfalls auf internationale Beziehungen baut.

„Die spanischen Berufsschulen nutzen häufig sogar professionelle Agenturen, um Kontakte im Ausland zu knüpfen. Was dann immer mit hohen Kosten für die Berufsschulen verbunden ist“, berichtet Hansen. Daher sei die Freude über den unverhofften Besuch groß gewesen.

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Kontakte in den Kreis Rendsburg-Eckernförde bestehen bereits

„Hier bei uns auf Mallorca ist die Haupteinnahmequelle der Tourismus, daher müssen die Verkäufer in den Geschäften mit Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und deren Sprachen umgehen können. Da dies in der Schule nicht zu vermitteln ist, müssen unsere Schülerinnen und Schüler diese Erfahrungen in Austauschprogrammen sammeln. Viele Touristen kommen natürlich aus Deutschland, deswegen ist gerade Deutschland von großem Interesse für uns“, teilte Juan Jose Rey mit, Leiter der Berufsschule IES Francesc de Borja Moll in Palma de Mallorca.

Die spanische Schule ist im Kreis Rendsburg-Eckernförde nicht unbekannt, betreibt sie doch schon seit einigen Jahren eine Partnerschaft mit dem BBZ am Nord-Ostsee-Kanal. Diese Partnerschaft ermöglicht Friseuren der beiden Schulen kostenlose Praktika im jeweils anderen Land.

Viele Schüler sprechen kein Spanisch

Das soll nun auch auf Einzelhandelsberufe ausgedehnt werden. Dass Mallorca bei Deutschen sehr beliebt ist, wird als Vorteil für die Schüler angesehen, weil viele kein Spanisch sprechen. Ein herzliches „Moin, wie kann ich Ihnen weiterhelfen?“ sei also auch in den Geschäften Palmas bald möglich, so Hansen. Sonst wird im Austauschprogramm auf Englisch zurückgegriffen.

Interessierte Einzelhändler und Ausbilder können sich für weitere Informationen an Per Hendrik Hansen wenden. Er ist per E-Mail unter per.hansen@bbz-rd-eck.de zu errichen.

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