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Neumünster Abriss und Neubau bei laufendem Betrieb
Lokales Neumünster Abriss und Neubau bei laufendem Betrieb
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17:39 13.11.2017
Von Anja Rüstmann
So soll es aussehen, wenn auch der zweite Bauabschnitt des FEK fertig ist. Das neue Bettenhaus (unten rechts) wird gebaut, der Hubschrauber-Landeplatz wandert auf das Dach des neuen Funktionsgebäudes. Quelle: Visualisierung FEK
Neumünster

Von den Patienten auch. Denn Baulärm ist natürlich nicht zu vermeiden. Matthias von Appen, Technischer Leiter des FEK, ist trotzdem guter Dinge. Denn alles ist intensiv vorbereitet, Sicherungsmaßnahmen eingebaut.

An einem der vier Flügel des Haupthauses werkeln Männer in blauen Schutzanzügen. Sie bauen die Fassadenplatten ab. Innen werden die technische Ausstattung zurückgebaut, die Leichtbetonwände abgerissen, dann wird dieser Gebäudeteil spätestens Ende Januar von oben nach unten abgerissen – der Kran wird im Innenhof platziert –, bis auf die unteren beiden Stockwerke, die allerdings entkernt werden. Sieben Monate sind insgesamt eingeplant – bis Ende Mai. Parallel dazu finden die Gründungsarbeiten für das zweite neue Bettenhaus statt. Ende September 2018 soll hier der Rohbau stehen.

Zwischen dem unter Denkmalschutz stehenden Altbau aus den 1930er-Jahren und der Friesenstraße entsteht dann das neue Funktionsgebäude. Radiologie, Notfallaufnahme, chefärztliche Bereiche und ganz oben die Intensivstation sind geplant. Der zweite Neubauabschnitt komplett verschlingt eine Investitionssumme von 78,1 Millionen Euro, von der das Land 65,3 Millionen übernimmt. Dazu kommen nun noch 2,8 Millionen Euro für einen neuen Hubschrauber-Landeplatz auf dem dach des Funktionsgebäudes.

Ende 2020 soll der zweite Bauabschnitt fertig sein. Im neuen Bettenhaus entstehen 228 Betten in acht Stationen. Vier-Bett-Zimmer gehören hier der Vergangenheit an. Für Patienten und Mitarbeiter wird alles größer und schöner. Bis es soweit ist, verteilt das FEK an seine Patienten kleine Notfallpakete mit Oropax.

Das Gesundheitsamt Neumünster wirbt mit einem neuen Ansatz für die Grippeschutzimpfung: Am Montag war es mit mehreren Mitarbeitern im Café Jerusalem, einer Anlaufstelle für Obdachlose und Benachteiligte. Die Impfung sei wichtig und schütze das eigene Leben sowie das anderer, meinte die Amtsleiterin.

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