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Neumünster Geburten gehen wieder zurück
Lokales Neumünster Geburten gehen wieder zurück
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13:36 27.09.2019
Von Frank Scheer
In Neumünster kommen weniger Kinder auf die Welt. Quelle: AOK/hfr
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Neumünster

 "Bei Geburten unterstützen die gesetzlichen Krankenkassen mit der Zahlung von Mutterschaftsgeld als Entgeltersatzleistung während der Schutzfristen, also sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung. Bei Mehrlings- und Frühgeburten verlängert sich das Mutterschaftsgeld von acht auf zwölf Wochen ab dem Entbindungstag", teilte AOK-Serviceregionsleiter Wilfried Paulsen mit. Allein im letzten Jahr gab die AOK NordWest in Neumünster 127203 Euro für Mutterschaftsgeld aus.

Gesetzlich krankenversicherte Mütter haben Anspruch

Einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben werdende Mütter, die als Arbeitnehmerin selbst gesetzlich krankenversichert sind. Das Mutterschaftsgeld beträgt maximal 13 Euro pro Kalendertag. Übersteigt das durchschnittliche Nettoarbeitsentgelt den Betrag von 13 Euro, wird die Differenz zum Nettoarbeitsentgelt vom Arbeitgeber als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld gezahlt, so dass das bisherige monatliche Einkommen vollständig ersetzt wird.

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Krankenkassen zahlen auch Haushaltshilfe

Darüber hinaus übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die ärztliche Betreuung, Vorsorgeuntersuchungen und die Leistungen einer Hebamme während und nach der Schwangerschaft. Kann der Haushalt wegen eines Klinikaufenthalts oder Beschwerden in der Schwangerschaft nicht weitergeführt werden, zahlen die Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Haushaltshilfe.

Weitere Infos zum Thema Vorsorgeleistungen in der Schwangerschaft im Internet unter www.aok.de/nw, Rubrik Leistungen & Services.

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