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Neumünster Arbeitsteilung in Sachen Chirurgie hat sich bewährt
Lokales Neumünster Arbeitsteilung in Sachen Chirurgie hat sich bewährt
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17:21 07.08.2009
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Neumünster

„Zwar gibt es bundesweit viele Gründungen von Medizinischen Versorgungszentren, aber meistens kaufen große Klinikketten Kassenarztsitze auf und besetzen sie mit angestellten Ärzten“, sagt Dr. Norbert Spilok, einer der vier Gesellschafter des medizinischen Versorgungszentrums. „Das FEK betreibt in einem Gebäudeteil zu 100 Prozent die Klinik Dr. Lehmann“, beschreibt FEK-Sprecherin Maren Scheer die Teilung. Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Dr. Lehmann hat vier Gesellschafter: neben Spilok Dr. Frank Supke, Dr. Gerhard Schubert und das FEK. Der vierte Arzt Dr. Andreas Losch ist Angestellter des MVZ.

Am auffälligsten für die Patienten dürften die Veränderungen im (nunmehr geteilten) Notdienst sein. Von 7 bis 19 Uhr ist für die Versorgung kleiner Unfälle und Arbeitsunfälle das MVZ in der Marienstraße zuständig, nachts indes die FEK-Ambulanz in der Friesenstraße. Die vier MVZ-Ärzte sind tagsüber an den Wochenende in ihrer neuen Zweigpraxis in der FEK-Ambulanz Friesenstraße für Unfallpatienten da. Schwerverletzte, die per Krankenwagen eingeliefert werden, werden weiterhin sofort im FEK behandelt.

„Auch die Arbeitsteilung bei der zunehmenden Spezialisierung in Chirurgie und orthopädisch-traumatologischer Chirurgie ist auffällig“, meint Spilok. Häufige und einfache Probleme würden weiterhin von allen Chirurgen in der Stadt gelöst. „Bei rasantem Fortschritt in den Möglichkeiten der chirurgischen Disziplinen kann jeder einzelne Arzt aber nicht mehr alle Details kennen“, erläutert Spilok. Ob bei endoskopischer Schulterchirurgie, Kniegelenkchirurgie, Bauchdeckenbrüchen, Enddarmleiden, Knochenbrüchen oder kindlichen Verletzungen - immer könnten die Patienten im MVZ Marienstraße vorgestellt werden.

Für Krampfadern und Durchblutungsstörungen säßen die Spezialisten in der Gefäßchirurgischen Praxis in der Lindenstraße in Wittorf. Eine neue Arbeitsteilung gibt es laut Spilok auch zwischen dem MZV und dem FEK: Kleinere Erkrankungen wie Hämorrhoiden und Analfisteln würden meist ohne Krankenhausaufenthalt in der Marienstraße versorgt. Patienten mit komplizierten Beckenbodenleiden und Stuhlhalteschwächen würden frühzeitig im interdisziplinären Zentrum im FEK vorgestellt.

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