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Neumünster Aufregung um Tattoos in der Galerie
Lokales Neumünster Aufregung um Tattoos in der Galerie
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06:00 17.06.2019
Von Thorsten Geil
Das Tätowierstudio liegt direkt neben dem Eingang am Busbahnhof. Quelle: Thorsten Geil
Neumünster

Laut dem Bericht „Präsenz im Shopping-Paradies“ stecken angeblich Rocker hinter dem Tattoo-Studio, einer von ihnen sei Mitglied der (seit Jahren verbotenen) RockergruppeBandidos“ gewesen. Außerdem gebe es Verbindungen zu einem mehrfach vorbestraften „Bandidos“-Mann, der Landesvorsitzender der NPD gewesen sei und 2011 für seine Beteiligung an der Messerstecherei im Restaurant Subway verurteilt wurde.

"Rocker und Rechtsextreme wollen ihren Einfluss steigern“

Der taz-Bericht steckt voller Mutmaßungen, ist aber augenblicklich Stadtgespräch geworden, besonders in den Sozialen Netzwerken im Internet. Die taz selber schreibt bei Twitter über ihren Bericht: „Auf den ersten Blick zieht in Neumünster bloß ein Tattoo-Laden um. Aber der Umzug folgt einer Strategie: Rocker und Rechtsextreme wollen ihren Einfluss in der Stadt steigern.“

"Die Stadt sieht zu"

Die „Antifa Neumünster“ schreibt dort: „Tattooladen von Nazirockern zieht in Holstengalerie, die Stadt sieht zu.“ Auch bei Facebook wird das Thema heiß diskutiert.

"Gute Ergänzung der Sortimente"

Am Sonnabend hat das kleine Tätowierstudio in der Galerie eröffnet, direkt neben dem hinteren Eingang am Busbahnhof. Center-Managerin Mailin Huljus verteidigt die Entscheidung, den Laden zu vermieten. „Ein Tattoo-Shop ist eine gute Ergänzung der Sortimente in der Holsten-Galerie. Das waren ganz normale Vermiet-Gespräche mit zwei kreativen Köpfen, netten Jungs. Sie haben einen sehr schönen Laden gebaut und am Sonnabend problemlos eröffnet“, sagte sie auf Anfrage unserer Zeitung. Mit dem mehrfach vorbestraften Mann habe es keinerlei Kontakt gegeben.

"Das Studio ist schon lange in der Holstenstraße gewesen"

Mailin Huljus: „Uns wurden Gerüchte über die angebliche Gesinnung in dem Studio zugetragen. Aber das Studio ist ja schon lange in der Holstenstraße gewesen und in der Stadt bekannt. Insofern gibt es unsererseits derzeit keinen Grund zur Annahme, dass es zu Problemen kommen könnte.“

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