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Neumünster In der Sparkasse gibt’s nun Brausepulver
Lokales Neumünster In der Sparkasse gibt’s nun Brausepulver
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11:14 24.07.2017
Von Anja Rüstmann
Frischer Wind in der Filiale der Sparkasse Südholstein am Großflecken. Filialleiter Oliver Raksch (rechts) hat die Geschäfte an acht Auszubildende übergeben. Von links: Christina Heldt, Christine Röhl, Marvin Becker, Seda Avci, Ramona Hartmann, Kim Skibbe, Yannik Möller. Mario König ist auf einem Außentermin. Quelle: Anja Rüstmann
Neumünster

Sämtliche Namensschilder an den Büros sind ausgetauscht. Die Filiale am Großflecken der Sparkasse Südholstein in Neumünster hat acht neue Mitarbeiter. Und sie bringen frischen Wind mit. Dazu Brausebonbons und -tüten auf jedem Tisch. Für zwei Wochen haben Auszubildende die Filiale übernommen. Beraten die Kunden, vergeben Kredite, füllen Überweisungen aus, klären Abbuchungen und helfen bei Online-Banking-Problemen. Eigenverantwortlich, selbst organisiert. Und es läuft alles topp, „eigentlich sogar noch besser als erwartet“, wie Yannik Möller sagt.

Den Kunden fällt es kaum auf. Wenn da nicht das große Schild mit dem „Willkommen in der Azubi-Filiale“ und ein paar Flyer wären. Der „echte“ Filialleiter hat sein Büro geräumt und im Hintergrund eine provisorische Bleibe gefunden. Kim Skibbe hat seinen Posten übernommen und scheint sich auf dem Chefsessel recht wohl zu fühlen. Die acht eigentlichen Mitarbeiter der Filiale sind jetzt im Urlaub, bauen Überstunden ab oder sind in andere Filialen gewechselt. Die acht Azubis haben selber entschieden, wer welchen Job am Großflecken übernimmt.

Die Sparkasse Südholstein übergibt eine Filiale jetzt zum dritten Mal an den Nachwuchs, allerdings zum ersten Mal für zwei Wochen. Die jungen Leute aus den Filialen Trappenkamp, Norderstedt, Uetersen, Pinneberg oder Kuhberg Neumünster sind alle seit zwei Jahren in der Ausbildung. Das Projekt „Azubi-Filiale“ ist heiß begehrt, es gab mehr Bewerbungen als Stellen. Yannik Möller sieht es als Belohnung. „Wir haben 110 Prozent gegeben, die Möglichkeit hierbei mitzumachen war ein Ansporn“, erklärt er.

Vom „echten“ Filialleiter kommt nur Lob. „Das machen alle hier richtig gut, und sie sind sehr eloquent und freundlich.“ Am 31. Juli darf er dann zurück an seinen Schreibtisch, für die jungen Mitarbeiter geht es wieder in den Auszubildenden-Status. Zumindest noch für ein halbes oder ein Jahr. Bleiben soll übrigens das Brausepulver auf den Tischen.

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