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Neumünster Mit Spezialfernrohren Merkur beobachten
Lokales Neumünster Mit Spezialfernrohren Merkur beobachten
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13:09 10.11.2019
Von Clemens Behr
Mit speziellen Filtern können Astronomen einen sicheren Blick auf die Sonne werfen. Auf diesem Bild aus dem Jahr 2016 ist, neben den sogenannten Sonnenflecken, auch der kleine Planet Merkur als dunkles Scheibchen zu erkennen. Quelle: Marco Ludwig
Neumünster

Neben der Erde gibt es im Sonnensystem noch sieben weitere Planeten. Zwei von ihnen, Venus und Merkur, laufen innerhalb der Erdumlaufbahn um die Sonne, unseren Heimatstern. Sie können daher in seltenen Fällen sogar direkt vor der Sonne erscheinen. Am Montag, 11. November, wird der kleine Merkur für einen sogenannten „Transit“ sorgen.

101 Millionen Kilometer entfernt

Da ein Merkurjahr mit nur 88 Tagen verhältnismäßig kurz ist, zieht der kleine Merkur von der Erde aus betrachtet sehr oft oberhalb oder unterhalb der Sonne vorbei. Direkt vor der Sonne, wie am 11. November, ist er aber nur durchschnittlich alle sieben Jahre zu sehen. Von der Erde wird er dabei rund 101 Millionen Kilometer entfernt sein.

Sonnenbeobachtung ohne Ausrüstung nicht möglich

Aber Achtung: Eine Beobachtung der Sonne ohne geeignete Filter ist sehr gefährlich. Mit bloßem Auge, durch Fernglas oder Fernrohr sollte man nicht in die Sonne schauen. Astronomen verwenden für die Sonnenbeobachtung spezielle Filter, die nur rund ein Hunderttausendstel des Lichtes durch das Teleskop lassen. Oft sind nur Sternwarten oder gut ausgerüstete Amateurastronomen in der Lage, einen sicheren Blick auf unseren Heimatstern anzubieten.

Sternwarte Neumünster stellt spezielle Sonnenfernrohre zur Verfügung

Diese Möglichkeit bietet die vhs-Sternwarte Neumünster mit speziellen Sonnenfernrohre. Für Besucher wird die Sternwartenkuppel am 11. November ab 13:00 Uhr geöffnet. Bei klarem Himmel ist zwischen 13:35 Uhr und Sonnenuntergang das kleine Merkurscheibchen vor der Sonne zu erkennen.

Nächste Chance erst 2032

Erstmals soll sogar ein Livebild der Sonne direkt vom Teleskop in den Vortragsraum gesendet und auf einer großen Leinwand gezeigt werden. "Auf die nächste Chance, einen solchen Merkurtransit zu sehen, müssen wir dann lange warten. Erst im Jahr 2032 zeigt sich der kleine Planet wieder vor unserem Heimatstern. Die Venus lässt sich allerdings noch mehr Zeit. Sie wird erst im Jahr 2117 wieder vor der Sonne auftauchen", heißt es in der Mitteilung der Sternwarte.

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