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Neumünster Ausschuss vertagt Bürgerbeteiligung
Lokales Neumünster Ausschuss vertagt Bürgerbeteiligung
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11:23 16.03.2018
Von Sabine Nitschke
Der Großflecken soll neu gestaltet werden. Die Variante mit dem flächendeckenden Gebrauch von Betonpflaster fand im Planungsausschuss allerdings wenig Beifall. Quelle: Sabine Nitschke
Neumünster

 "Ich bin total irritiert, echauffiert und stinksauer. Beton?", meldete sich SPD-Ratsfrau Franka Dannheiser zu Wort, nachdem WES-Mitarbeiter Timm Clasen den aktuellen Entwurf skizziert hatte. Bei der Stärkung der für Fußgänger nutzbaren Wege von Gänsemarkt bis Rathaus war es geblieben, ebenso Wasser als Gestaltungselement in Höhe Am Klostergraben, Pflanzkübeln zur Begrünung, Sanierung der Baumgruben und ansprechendem Halbrund, mit dem die Lütjenstraße in den Großflecken münden solle.

Aber dann kam es: Zusätzlich zu den bisherigen Varianten 1a und 1b, nämlich das vorhandene Großgranit herauszunehmen und nach dem Glattsägen der Seitenflächen wieder einzubauen lautete jetzt Variante 2: Der Großflecken wird (außer Straße, jedoch mit Querungen) vollständig neu gepflastert mit Betonvorsatzpflaster in hellem Rotton der Gehwege vor den Gebäuden, rötlichem Ton für den zentralen Marktplatz und Anthrazit als Kontrast für den Radweg.

"Nahtlos mit Betonplatten belegen?", frage FDP-Chef Wolfgang Stein. Dannheiser merkte an, dass Betonpflasterung nicht nur auf Schottertragschicht verlegt werden dürfe, sondern einen festen Betonunterbau verlange, wenn die Platzfläche zur Holstenköste der Belastung von Fahrgeschäften und Riesenrad stand halten solle. „Und was sagt der damalige Platzgestalter Dieter Rogalla dazu?“ Der habe angesichts von Beton Bauchschmerzen, räumte Stadtbaurat Thorsten Kubiak ein.

Irritierend fand der Ausschuss auch die Kostenberechnungen von 3,9 Euro für Variante 1a, von 3,3 Millionen für 1b und 3,1 Millionen Euro für Variante 2, die für eine Gesamtfläche von 21.000 Quadratmetern errechnet worden waren. "Wir haben bisher immer nur über den inneren Platzbereich von 8500 Quadratmetern gesprochen", stand für CDU-Ratsfrau Helga Bühse fest

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