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Neumünster Der Vogel wartet auf die Gildebrüder
Lokales Neumünster Der Vogel wartet auf die Gildebrüder
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16:53 11.06.2019
Von Thorsten Geil
Unter den wachsamen Augen von Schießoffizier Werner Bach (von rechts) mussten die Rekruten Stephan Geussenheiner, Matthias Profé, Christian Steinbach und Martin Maletzky erst Handarbeit an der Kurbel verrichten, um den Vogel (im Hintergrund) aufzubringen. Quelle: Beitz
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Am Dienstagnachmittag brachten die Rekruten der Gilde im Tierpark den Vogel auf - das ist so Tradition und mit echter Handarbeit verbunden: Viele Umdrehungen mit der Handkurbel waren nötig, um den Schießkasten mit dem Vogel in die richtige Höhe zu hieven.

Mit Blume im Knopfloch in die Kirche

Um 8.45 Uhr treten die Gildebrüder am Mittwoch auf dem Platz der Gilden, dem Kleinflecken, unter den Gildeeichen an. Mit Zylinder, weißen Handschuhen und Blume im Knopfloch geht es dann in die Vicelinkirche zur Betstunde, traditionell gehalten von Propst Stefan Block.

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Grüßen ist untersagt

Um 9.30 Uhr sammeln sich die Witten Büxen dann vor der Kirche, um mit Musik loszumarschieren. Ganz wichtig: Das Grüßen während des Marsches durch Abnehmen des Zylinderhutes ist laut traditionellem Gildebefehl streng untersagt.

Marsch über den Großflecken

Der Weg führt durch die Lütjenstraße über den Großflecken und den Kuhberg bis zum Parkplatz des Finanzamtes. Von dort aus geht es mit Bussen in den Tierpark. Nach einem Frühstück wird von 11 Uhr an auf den Vogel geschossen.

Der fällt meist gegen 18 Uhr, und dann steht fest, wer die Bürgergilde in den kommenden zwei Jahren als Majestät vertritt. In einem Jahr sind dann die Jacoby-Gildebrüder mit dem Vogelschießen an der Reihe.

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