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Neumünster Die Diakonie baut am Anscharforum
Lokales Neumünster Die Diakonie baut am Anscharforum
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14:20 11.04.2019
Von Thorsten Geil
Constanze von Wildenradt, Geschäftsbereichsleitung Familie der Diakonie Altholstein, begutachtet die ersten Arbeiten am künftigen Familienzentrum. Quelle: Nagel
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Neumünster

Die Anschar-Kita in dem Gebäude ging bereits in die Trägerschaft der Diakonie über, sämtliche Mitarbeiterinnen wurden übernommen. Hier wird es neben einem neuen Eingang auch einen weiteren Gruppenraum mit zusätzlichen Plätzen geben.

Die bisher im Parkcenter angesiedelte Familienbildungsstätte (FBS) zieht mit ihren Angeboten in den Alten Kirchhof 4. Dafür wird dort jetzt umgebaut: Es entstehen eine Bewegungshalle im bisherigen Saal im 1. OG, ein Eltern-Kind-Raum, ein Seminarraum, eine neue Küche und acht Büroarbeitsplätze.

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Familienberatungsangebote der Diakonie

Elf Mitarbeiter und rund 40 Honorarkräfte werden im neu gestalteten Familienzentrum und in dem ebenfalls von der Diakonie gekauften Haus Nr. 2 arbeiten. In dem schon seit mehr als 20 Jahren von der Diakonie genutzten Gebäude werden in Zukunft die Familienberatungsangebote der Diakonie untergebracht sein.

Im neuen „Familienzentrum“ sollen die Besucher Beratung, Begleitung, Bildung und Betreuung von der Geburt bis ins hohe Alter finden. „Hier soll am Rande des Vicelinviertels ein Familienzentrum für Neumünster entstehen“, wünscht sich Constanze von Wildenradt, die als Geschäftsbereichsleitung Familie das Konzept entwickelt hat.

Mit öffentlichen Mitteln bezuschusst

Das gesamte Bauvorhaben wird aus öffentlichen Mitteln der Stadt, des Landes und aus Bundesmitteln bezuschusst. Die Glücksspirale unterstützt den Umbau am Alten Kirchhof 2. Die gesamten Baukosten von etwa zwei Millionen Euro werden so mit rund 826.000 Euro gefördert.

Zentrale wurde gerade saniert und erweitert

Es ist das zweite große Bauprojekt der Diakonie in kürzester Zeit: Gerade erst wurde die Zentrale ein paar Häuser weiter (Am Alten Kirchhof 16) nach einer kompletten Sanierung und Vergrößerung wieder in Betrieb genommen; die Mitarbeiter konnten nach knapp zwei Jahren im Exil in Einfeld wieder zurückziehen.

Der vorletzte lange Winter hatte eine gewisse Verzögerung mitgebracht, unerwartete Schwierigkeiten beim Bau hatten die Kosten um eine halbe Million auf rund 2,7 Millionen Euro steigen lassen. Aber es hat sich gelohnt: Die Nutzfläche stieg durch den Anbau von 875 auf knapp 1400 Quadratmeter.

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Thorsten Geil 11.04.2019
10.04.2019
Sven Tietgen 10.04.2019