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Neumünster Digitalkonferenz für alle Schulen
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19:45 06.11.2019
Von Thorsten Geil
Hannah Graff vom Kinder- und Jugendbeirat sprach vor der Ratsversammlung - und machte das richtig gut. Quelle: Thorsten Geil
Neumünster

In einer Premiere durfte Hannah Graff (17) vom KJB in der Ratsversammung sprechen und den Antrag begründen. Das machte die Klaus-Groth-Schülerin außerordentlich souverän, und sie erhielt am Ende viel Beifall von allen Fraktionen. Noch wertvoller war für sie aber vielleicht der Beschluss: Es gab keine einzige Gegenstimme.

Das Ziel ist ein abgestimmtes Vorgehen

Zu der Konferenz sollen alle Schulen, Lehrer, Schülervertreter, Elternbeiräte und natürlich die Stadtverwaltung eingeladen werden. „Die Konferenz dient sowohl als Bestandsaufnahme als auch als Hilfe für eine zeitnahe Umsetzung der Digitalisierung an den Schulen“, heißt es im Antrag. Das Ziel ist es, ein abgestimmtes Vorgehen zu erreichen.

Welchen Bedarf gibt es in Neumünster?

Ermittelt werden soll auch eine genaue Bestandsaufnahme, wie die Schulen technisch ausgerüstet sind, welche Bedarfe es noch gibt, welche Kosten für deren Deckung entstehen könnten. Aber auch personelle und methodische Fragen sollen diskutiert werden. „Es ist im Interesse aller, dass die Umsetzung der Digitalisierung in den Schulen nach gemeinsamen Standards erfolgt, auch wenn es unterschiedliche Anforderungsprofile in den Schulen gibt“, heißt es im Antrag.

Wichtig ist dem KJB aber, dass diese Standards ständig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Wartung und Ausstattung der elektronischen Systeme und Geräte müsse allerdings durch die Stadt geregelt werden und nicht den Lehrern aufgehalst werden, so der Beirat.

"Die Welt wird fordernder und immer schneller"

„Wir müssen die Schulen an die digitalisierte Welt anpassen. Die Welt wird fordernder und immer schneller, und die Schulen müssen darauf vorbereitet sein“, sagte Hannah Graff von dem Podium, von dem aus sonst die Oberbürgermeister und Kommunalpolitiker zur Ratsversammlung sprechen.

"Ich war ganz schön aufgeregt"

Der einstimmige Beschluss hat sich im KJB sehr schnell herumgesprochen. "Das ist ein sehr schöner Erfolg für uns", sagte Hannah Graff. Sie sagte, vor der Rede sei sie "ganz schön aufgeregt gewesen".

Den KJB gibt es in Neumünster seit Mai 2018. Immer dann, wenn in der Stadtpolitik Entscheidungen anstehen, die etwas mit dem Leben von Kindern und Jugendlichen zu tun haben, kann und darf der KJB dazu seine Meinung sagen. Ende November wird der nächste Beirat gewählt, dann für zwei Jahre.

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