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Neumünster Logistik ist die große Herausforderung
Lokales Neumünster Logistik ist die große Herausforderung
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17:10 18.03.2014
Von Sabine Nitschke
Sie sind das Leitungsteam im ECE-Baubüro Neumünster in der Fabrikstraße: die Diplom-Ingenieure Eberhardt Sturm (links) und Georg Monheim. Quelle: sn
Neumünster

„In Spitzenzeiten werden hier im Baubüro bis zu 25 Mann für Bauführung, kaufmännische Abteilung, Architektur und ab Mitte 2014 auch für die Mieterbetreuung verantwortlich sein“, erklärt Sturm. Mit dem Abbruch des Parkhauses ist das Neumünsteraner Unternehmen Hagen voll im Plan. Bei den Erdbauarbeiten danach für den Parkhaus-Neubau sollen ebenfalls Unternehmen aus der Region eingebunden sein.

 Time-Table für die Galerie: bis Mitte Juli restlicher Abbruch, Beginn der Erdbauarbeiten parallel im April, Rohbaubeginn Mitte Mai, Ausbau (Haustechnik, Großmontage von Trassen, erste Malerarbeiten, Abdichtung der Fassade zum Wetterfestmachen des Gebäudes) ab November 2014.

 Noch bis zum 1. April 2014 kann die Fabrikstraße durchgehend genutzt werden, danach wird sie ab dem rückwärtigen Hinrichs-Haus bis zur Kaiserstraße gesperrt und später überbaut. Da das ehemalige Trafohäuschen an der Fabrikstraße ebenfalls weicht, verlegen die Stadtwerke einmal rund um das Areal eine Leitungstrasse im Boden. Derweil wird der Masterplan „finalisiert“, wie Sturm es nennt.

 Mit Behinderungen müssen die Neumünsteraner auch rechnen, wenn nach der Holstenköste die Bahnhofstraße gesperrt wird, um die Kreuzung Bahnhof-/Fabrikstraße fit zu machen: Hier entsteht die zentrale Center-Zufahrt für Lieferverkehr und Parkdeck. Die größte Herausforderung bei dem Projekt ist die Logistik – zunächst wenn Bewehrungsstahl, Schalung und Beton angeliefert werden. Eberhardt Sturm hat zuletzt das 360-Millionen-Projekt Skyline Plaza in Frankfurt betreut. „Nebenan wurden ein Kongress-Center gebaut, außerdem ein Hotel und Studentenwohnheim. Solchen Stress erhoffe ich mir hier nicht.“

 Der Abbruch der Bausubstanz zum Teich hin wird mit „partieller Straßensperrung aus Sicherheitsgründen“ verbunden sein. Lärmbelästigung über Gebühr soll es nicht geben: „Nacht- und Sonntagsarbeit sind nicht vorgesehen.“