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Neumünster Baustelle der Superlative
Lokales Neumünster Baustelle der Superlative
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19:02 12.08.2019
Von Thorsten Geil
Zurzeit werden die 4000 Quadratmeter des Supermarktes neu gefliest. Quelle: Thorsten Geil
Neumünster

Der Markt wurde bislang von der Edeka Nord betrieben und geht nun in die Verantwortung und das Management der Familie Grümmer, die seit 1928 in Neumünster mit Edeka-Märkten tätig und bekannt ist.

Juniorchef Hans-Henrik Grümmer steigt ein

Es ist die erste Aufgabe als Unternehmer von Juniorchef Hans-Henrik Grümmer. Er ist schon einige Jahre, wie seine Schwester Louise, im Unternehmen seines Vaters Gerd tätig, zuletzt als Marktleiter in Einfeld. Mit der Neueröffnung am 26. September wird der a+b-Markt dann unter der Marke „Grümmi“ firmieren.

Bis dahin ist aber noch reichlich zu tun. Mehr als 20 Gewerke sind auf der Baustelle zugange. „An manchen Tagen sind 100 Handwerker hier“, sagte Gerd Grümmer bei der Vorstellung des Konzepts.

Bio, Vegan, Sushi

Das setzt noch stärker als bislang auf Lebensmittel aus der Region, auf Bio und Vegan, auf Service, auf täglich frisches Sushi. Aber es wird auch eine riesige, 30 Meter lange Fleischtheke und eine spezielle Kammer geben, in der frisches Fleisch über Wochen abhängt und die Kunden dabei zuschauen können.

Bei der Neukonzeption haben die Grümmers sich auch die Meinung der Mitarbeiter angehört. Eine Folge davon ist, die Kassenzone zu verlegen. „Die Beschäftigten an der Kasse saßen stundenlang in der Zugluft und mit dem Rücken zur Einkaufsstraße, damit hatten sie immer ein ungutes Gefühl. Darum werden wir die Kassen an eine andere Stelle versetzen“, sagte Jan-Henrik Grümmer.

Keste eröffnet ein Fischrestaurant

Ein spezielles Angebot wird das Neumünsteraner Familienunternehmen Keste einbringen: „Wir werden mitten im Markt ein Fischrestaurant haben und auch frischen Fisch verkaufen. Das gibt es so noch nicht“, sagte Inhaber Björn Keste. Kleiner Wermutstropfen: Sein Restaurant am Kornstieg wird er dann schließen.

Auch der Backshop Von Allwörden (ehemas Dallmeyer) wird vergrößert und bis zu 80 Sitzplätze drinnen und draußen anbieten. Hier gibt es sogar die Option auf eine nochmalige Erweiterung, falls der Aldi-Markt das Center verlässt. Das ist offenbar im Gespräch, aber der Mietvertrag ist nicht gekündigt. Am Eingang wird es eine Burger-Station gegen den kleinen Hunger geben.

Alle Mitarbeiter übernommen

Die 60 Mitarbeiter des nun geschlossenen Marktes hat Grümmi alle übernommen; der Personalstamm wird gerade aufgestockt und soll auf bis zu 100 Mitarbeiter wachsen, kündigte Jan-Henrik Grümmer an. Die werde man auch brauchen, denn man erwarte täglich 7000 bis 10 000 Kunden. In der Bauphase hat das Unternehmen individuelle Vereinbarungen getroffen: Viele Beschäftigte sind im Urlaub, auf Fortbildung oder hospitieren in anderen Grümmi-Märkten.

Edeka Nord hat das a+b-Center 1976 gebaut und den Supermarkt darin bis vor knapp zwei Wochen betrieben. Die Immobilie ist längst an die Hahn-Gruppe in Nordrhein-Westfalen verkauft, aber Edeka Nord hat noch einen langfristigen Mietvertrag und investiert jetzt etwa 1,5 Millionen Euro ins Gebäude. Die Gesamtinvestition in den neuen Markt beträgt etwa 5,5 Millionen Euro. Grümmi wird Untermieter von Edeka und nimmt wiederum Keste und andere Shops in Untermiete auf.

Alle anderen Geschäfte im a+b-Center sind übrigens geöffnet.

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