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Neumünster Episodenfilm über 13 Protagonisten
Lokales Neumünster Episodenfilm über 13 Protagonisten
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20:30 16.09.2018
Foto: Nach der Aufführung baten die beiden Filmemacher Quinka Stoehr (links) und Fredo Wulf (rechts) ihre Protagonisten auf die Bühne.
Nach der Aufführung baten die beiden Filmemacher Quinka Stoehr (links) und Fredo Wulf (rechts) ihre Protagonisten auf die Bühne. Quelle: Susanne Wittorf
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Neumünster

„Wird es den Film irgendwo zu kaufen geben? Ich muss ihn unbedingt noch einmal sehen“ – Reaktionen wie diese, angeregte Gespräche unter den Besuchern und jede Menge Zustimmung erlebte man bei der Premiere. Gefördert wurde das Projekt von der Hans-Hoch-Stiftung und der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein.

Drei Kurzfilme als Einstimmung

Als Einstimmung auf den Heimat-Filmabend zeigten die Veranstalter drei Kurzfilme Neumünsteraner Autoren, die zwischen 1977 und 2011 entstanden sind und jeweils mit dem Hans-Hoch-Filmpreis ausgezeichnet wurden.

„Jürgen Haacks“‚ „Die fremde Stadt“ von 1977, Dörte Langes „Erdbeerbriefe“ aus dem Jahr 2003 und die 2011 fertiggestellte Dokumentation „Friedhelm Erbt“ von Lasse Bruhn und Marc Schulz seien cineastische Schätze, die es zu heben lohne, sagte Kulturbüroleiterin Johanna Göb zu den Zuschauern.

13 Protagonisten im einstündigen Episodenfilm

„Das Neumünster-Album“ ist ein einstündiger Episodenfilm, in dem die beiden Filmemacher ihre 13 Protagonisten ohne aufdringliche Fragen zu Wort kommen lassen.

„Wir haben die Menschen vor den Dreharbeiten besucht“, beschrieben Stoehr und Wulf ihre Herangehensweise. „Die knapp erzählte Form funktioniert nur, wenn man gegenseitige Sympathien füreinander hegt. Wenn man einander vertraut, werden einem Geschichten geschenkt“, sagte Quinka Stoehr. Dafür seien sie den Darstellern sehr dankbar.

Von Susanne Wittorf

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