Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Neumünster Fortsetzung des Projekts möglich?
Lokales Neumünster Fortsetzung des Projekts möglich?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:15 20.06.2018
Von Sabine Nitschke
Johanna Göb (von links), Carsten Hillgruber, Agnes Trenka und OB Olaf Tauras hoffen auf eine Fortsezung des Projektes Kulturteil. Quelle: Sabine Nitschke
Anzeige
Neumünster

Das Projekt ist nur befristet. Aber schon jetzt haben sich neue Kooperationspartner und als Förderer die Jutta & Dr. Thomas Kittel-Stiftung aus Aukrug gefunden. Über eine Fortsetzung mit städtischen Mitteln muss Neumünsters Politik entscheiden.

120 pädagogische Angebote

Kleine Theaterstücke für Kinder mit Sprachförderbedarf wie die Deutsch-als-Fremdsprache-Klasse der Vicelinschule, Poetry-Slam-Workshops für ältere Schüler, Bewegungslieder für Kita-Kids ab drei Jahren: Das ist in Neumünster, das damit eine Vorreiterrolle in Schleswig-Holstein einnimmt, Alltag im Rahmen des Förderprogramms Kulturteil. „Wir bekommen von auswärts Anfragen, wie man so etwas auf die Beine stellt“, sagt Oberbürgermeister Olaf Tauras. Dann muss Agnes Trenka antworten, bei der im Kulturbüro die Fäden zusammenlaufen zwischen Schulen, Kitas und den eigens engagierten pädagogischen Partnern für die 120 Angebote.

Anzeige

28.000 Euro Fördermittel pro Schuljahr

Mit 4800 Kids und Youngstern wurden im zu Ende gehenden Schuljahr 1000 mehr als im Vorjahr erreicht; davon 73 Prozent aller Grundschulkinder und 57 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen in den Kitas. „Wir wollen die Kinder so früh wie möglich in ihrer Bildungsbiografie antreffen“, erklärt Trenka. Knapp 28.000 Euro Fördermittel stehen pro Schuljahr zur Verfügung. Dass die 150-prozentige Auslastung im aktuellen Jahr finanziert werden konnte, war nur durch Restmittel aus dem Bundesprogramm „Bildung und Teilhabe“ möglich. Das läuft zum Ende des Schuljahres 2018/19 aber aus. Voraussichtlich in diesem Spätsommer muss die Ratsversammlung entscheiden, ob Neumünster das Projekt selbst fortsetzen will.

Sabine Nitschke 19.06.2018
Sabine Nitschke 19.06.2018
Sabine Nitschke 19.06.2018
Anzeige