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Neumünster Friedhofsfachleute von Dänemark bis Bayern
Lokales Neumünster Friedhofsfachleute von Dänemark bis Bayern
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17:01 10.06.2009
Neumünster

Und rund 300 Besucher aus dem Raum zwischen Nordfriesland und Osnabrück reisten an. „Klein aber fein“, lautet das Urteil von Joachim Trox, der in Rellingen/Kreis Pinneberg ein Unternehmen für Staudenkulturen betreibt und seit dem Beginn im Jahr 2003 dabei ist. „Aussteller sind mittlerweile von Dänemark bis Bayern dabei“, informierte Dieter Schröder, Chef der Friedhofverwaltung Neumünster.

Das Angebot in den beiden Zelten und auf der Freifläche reichte von Bestattungsgeräten wie Kerzenständern über EDV, die Vielfalt der technischen Geräte von der Rosenschere bis zum Aufsitzmäher und Lanz-Bagger: eben aus Bayern. Und dann gab es natürlich noch Sträucher, Gehölze und Symbolpflanzen. „Rosen stehen natürlich für Liebe“, erläuterte Schröder. Und Erdbeeren? „Die stehen mit ihren dreigeteilten Blättern für die Dreifaltigkeit“, erklärt der Verwaltungschef von Nord- und Südfriedhof. „Und Bäume sehen wir als die Verbindung von Himmel und Erde an.“

Dass Neumünster sich mittlerweile im Drei-Jahres-Rhythmus zum Standort dieser Technik- und Pflanzenschau für Friedhofsverwaltungen gemausert hat, auf der es auch um Grabpflegeangebote geht, liegt nicht nur an der zentralen Lage mitten in Schleswig-Holstein. „Neumünster ist nach Ohlsdorf und gleichauf mit Kiels Eichhof einer der größten Friedhöfe in der Region“, betonte Wolfgang Bartelt, Schröders Berufskollege aus Harburg. „In Neumünster können wir mittlerweile gestaltete Muster-Urnengrabanlagen zeigen wie den Schmetterlingsgarten, die Lutherrose oder den Ichthys-Garten mit Wasserfläche und dem christlichen Fisch-Symbol; das schauen sich die Kollegen gerne an“, sagte Schröder, gerade von einer Führung retour. Er geht davon aus, dass es in drei Jahren das nächste Fachmeeting der Friedhofsfachleute in Neumünster geben wird. Und stellte, den Regenschirm unter den Arm geklemmt, in Aussicht: „Dann geben wir uns auch mit dem Wetter mehr Mühe.“

„Eine Insolvenz ist noch nicht das Ende. Und es ist gut, dass die schlimmste Ungewissheit vorbei ist. Wir warten auf neue Nachrichten“, sagt Barbara May. Laut der Betriebsratsvorsitzenden laufe der Betrieb in der Karstadt-Filiale Neumünster völlig normal weiter. Bei den Angestellten regiere das „Prinzip Hoffnung“.

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