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Neumünster Showdown im Friedrich-Ebert-Krankenhaus
Lokales Neumünster Showdown im Friedrich-Ebert-Krankenhaus
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10:10 03.07.2019
Von Susanne Wittorf
Nach der Lesung in der Stadtbücherei signiert Autor Thomas Pregel seine Bücher und plaudert mit den Besuchern. Quelle: Susanne Wittorf
Neunmünster

Im Parkcenter der Schwalestadt siedelte Pregel ein notorisch unterbesetztes Kriminalkommissariat an, in Trappenkamp verortete er einen Möbelfabrikanten, der Opfer eines Brandbombenanschlags wird, und aus Bad Segeberg ließ er Oberkommissarin Monika Gutbrodt die Hilfe ihrer Neumünsteraner Kollegen, Hauptkommissar Hans-Peter Arnstedt und Kommissar Daniel Freiwald, anfordern. Gemeinsam bilden sie das ungleiche Ermittlerteam in Thomas Pregels erstem Holstein-Krimi „Am Ende wird einer die Nerven verlieren“.

Reine Fiktion

„Sämtliche Figuren und Ereignisse sind rein fiktiv“, sagte der Autor am Ende der knapp einstündigen Lesung. Die Schauplätze seien durchaus real, auch wenn es in Neumünster kein Kommissariat gebe und die Polizei längst aus dem Parkcenter ausgezogen sei. „Es hat mich gereizt, meinen ersten Krimi an Orten stattfinden zu lassen, die ich gut kenne. In der Fiktion nehme ich es mir heraus, Orte, die ich kenne, in Literatur zu verwandeln“, erklärte Pregel, der in Schönböken aufwuchs und an der Klaus-Groth-Schule seine Abitur machte, bevor er Judaistik, Soziologie und Mittelalterliche Geschichte studierte und sich anschließend als freiberuflicher Lektor und Autor in Berlin niederließ.

Die Eigenheiten einer Region

Plattdeutsche Döntjes wird man bei Thomas Pregel nicht finden. Lokalkolorit bedeutet für den 41-jährigen Schriftsteller „die Eigenheiten einer Region aufzuzeigen“. Seinen Protagonisten, Hauptkommissar Arnstedt, zeichnet er als knorrigen Zeitgenossen und stellt ihm den verständnisvollen Kollegen Freiwald zur Seite. Pregels Sprache ist voller Details – für die Eigenheiten seiner Figuren und die des Geschehens.
„Es ist nicht einfach, aus einem Krimi zu lesen, ohne zu viel preiszugeben“, gestand der Autor. „Nur so viel sei verraten: Am Ende wird es einen Showdown geben. Man trifft sich im FEK“, verriet Thomas Pregel dem begeisterten Publikum.

Thomas Pregel: „Am Ende wird einer die Nerven verlieren“ Holstein-Krimi, Band 1, Größenwahn Verlag, ca. 300 Seiten, ISBN: 978-3-95771-244-8, 12,90 Euro

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