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Neumünster Jetzt räumt auch die Kripo in der Parkstraße das Feld
Lokales Neumünster Jetzt räumt auch die Kripo in der Parkstraße das Feld
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00:00 20.05.2011
Polizeirevier Parkstraße Quelle: kol
Neumünster

Neumünster - Nach dem ersten Polizeirevier zog Freitagmittag auch die Kriminalpolizei mit 36 Beamten und Angestellten aus dem Polizeigebäude in der Parkstraße 27 aus. Der Bau aus den 70er Jahren hatte in den vergangenen Jahren immer wieder für Probleme gesorgt. Beamte klagten über gesundheitliche Beschwerden. Die Polizeidirektion geht davon aus, dass ihre Beamten nicht in das Gebäude zurückziehen.

Seit Anfang der Woche sollen der größte Teil der Kripomitarbeiter über gesundheitliche Beeinträchtigungen geklagt haben.Die Hintergründe für die Symptome seien noch völlig unklar, berichtet jetzt Rainer Wetzel, Pressesprecher der Polizeidirektion. In Abstimmung mit einem Arbeitsmediziner sei Freitagmittag die „sofortige Einstellung“ der Arbeit in den Räumen durch die Direktionsleitung veranlasst worden.

Schon seit Jahren klagen Beamte des ersten Reviers in den ersten beiden Geschossen und die Kripo in drei bis fünf über die Zustände in dem Gebäude. Wassereinbrüche durch das Flachdach und im Herbst 2010 auch durch ein defektes Abwasserrohr könnten die Ursache sein. Gutachter wiesen daraufhin koliforme Keime im Fußboden nach. Andere Untersuchungen der Raumluft blieben in der Vergangenheit allerdings immer wieder ohne Ergebnis.

Nache einem Besuch von Innenminister Klaus Schlie im März dieses Jahres werden die Räume des Reviers seit knapp zwei Wochen saniert. 150 Quadratmeter Fußboden im Erdgeschoss sollen ausgetauscht werden.

Die Kripo zieht jetzt, wie vor zehn Tagen bereits das Revier, in die Gebäude der Polizeidirektion in der Alemannenstraße 14-18 und an der Altonaer Straße 101 um. Die Erreichbarkeit der Ermittler bleibe über Tel. 04321/9450 sichergestellt, so die Polizei.

Die Polizeidirekton Neumünster gehe davon aus, dass eine weitere Nutzung des Gebäudes in der Parkstraße als Polizeidienstgebäude „nicht mehr erfolgt“, schrieb Polizeisprecher Wetzel. Das würde das Ende des Neumünsteraner Innenstadtreviers mit Gewahrsamszellen, die vor allem bei Volksfesten wie der Holstenköste belegt waren, bedeuten.

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