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Neumünster Junge Lebensretter auf dem Großflecken
Lokales Neumünster Junge Lebensretter auf dem Großflecken
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16:00 08.05.2019
Von Benjamin Steinhausen
Rotkreuztag: Viel los auf dem Großflecken: 36 Teams waren angemeldet. 16 weitere Teams beteiligten sich ohne Anmeldung. 185 Kinder zählten die Veranstalter bei der Aktion. Quelle: Benjamin Steinhausen
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Neumünster

Das DRK hatte im Vorfeld Neumünsteraner Schulen und Kindertagesstätten angeschrieben. 52 Teams, bestehend aus jeweils maximal drei Personen, beteiligten sich gemeinsam an einer Gruppenreanimation. 185 Kinder waren insgesamt auf dem Großflecken dabei.

DRK hat im Vorfeld Schulen und Kitas angeschrieben

„Im März haben wir angefangen, die Schulen und Kitas anzuschreiben. Wir haben die Puppen verteilt und sind individuell auch in die eine oder andere Schule gefahren, um mit den Schülern zu üben“, verriet Ulf Kienast, Handlungsbevollmächtigter beim DRK. Wie reagieren Ersthelfer richtig? „Notruf absetzen und drücken“, sagte Kienast wie aus der sprichwörtlichen Pistole geschossen. „Eine zusätzliche Mund-zu-Mund-Beatmung wäre ideal, aber die Brustkorbkompression ist das Mindeste. In der Brustmitte ansetzen und 100- bis 120-mal pro Minuten drücken“, erklärte er weiter. Den Schülern gab er weitere Tipps: „Den Betroffenen laut ansprechen, dessen Atmung kontrollieren und laut um Hilfe rufen.“

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Wilhelm-Tanck-Schule hat einen eigenen Schulsanitätsdienst

Mit 20 Schülern des hauseigenen Schulsanitätsdienstes war auch die Wilhelm-Tanck-Schule vertreten. „Den Schulsanitätsdienst haben wir seit vier Jahren. Beim DRK besuchen die Schüler Kurse, bis sie gänzlich in Erster Hilfe ausgebildet sind. In jeder Pause und bei Schulveranstaltungen sind sie einsatzbereit. Eine Reanimation war glücklicherweise noch nie notwendig. Dennoch ist es gut und wichtig, dass unsere Schulsanitäter es beherrschen“, sagte Lehrerin Dagmar Lass-Hennemann.

Zwei Kindertagesstätten beteiligten sich ebenfalls. Darunter die Kita Mäusenest. „Die Aktion ist großartig, und wir vertiefen das Thema auch künftig verstärkt in unserer Kita“, sagte Gruppenerzieherin Susanne Eckmann.

Nach der zehnminütigen Gruppenreanimation durften die Kinder sich stärken, sich beim Fußball-Dart und auf der Hüpfburg vergnügen und Wissenswertes über das DRK erfahren. Drei Preise verloste das DRK außerdem an die Schulen, die gestern mit den meisten Teilnehmern dabei waren.

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