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Neumünster Missgeschick soll Brandursache sein
Lokales Neumünster Missgeschick soll Brandursache sein
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12:16 10.09.2019
Von Thorsten Geil
Am Dienstag vor einer Woche stand das Vereinsheim des Turn- und Sportvereins Einfeld in Neumünster in Flammen. Quelle: Daniel Friederichs
Neumünster

Nach dem verheerenden Großfeuer vor einer Woche sagt der Vorstand: "Zum 100. Geburtstag des Vereins wollen wir 2021 wieder ein Vereinsheim haben."

Der Vorstand um den Vorsitzenden Rüdiger Schmitt sah sich genötigt, eine Pressemitteilung mit mehreren Richtigstellungen zu veröffentlichen. "Einige Teile der Berichterstattung und der Social-Media-Beiträge entsprechen nämlich nicht der Wahrheit", teilt der Verein mit.

Brandursache: Missgeschick beim Unkraut abbrennen

Der Vorstand steht laut Schmitt in engem Kontakt mit der Feuerwehr, der Polizei, der Staatsanwaltschaft und der Versicherung. Die Ermittlungen laufen, aber: "Fest steht einzig, dass es sich bei der Ursache nicht um Brandstiftung handelt, sondern um ein tragisches Missgeschick. Die offiziellen Ermittlungen sollen zeitnah beendet sein. Fest steht außerdem, dass der Verein nicht unterversichert ist", so Schmitt.

Pächter der Gaststätte hatte das Großfeuer ausgelöst

Der Verein steht auch zu seinem Pächter Sascha Milivojevic. Der hatte den Brand am Dienstagabend nach eigener Aussage beim Abbrennen von Unkraut versehentlich ausgelöst und ist darüber todunglücklich. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen ihn wegen fahrlässiger Brandstiftung.

"Die allerwichtigste Nachricht für den TSE ist, dass bei diesem Feuer zwar das Gebäude, das 1985 errichtet wurde, komplett zerstört wurde, aber keine Personen zu Schaden gekommen sind. Wir betonen dies, weil dieser Umstand offenbar in aktuellen Veröffentlichungen und Posts nur eine Nebenrolle zu spielen scheint", teilt der Verein mit.

Tennisheim des TSE Neumünster wird hergerichtet

Vorrangiges Ziel eines extra eingerichteten Krisenstabs im TSE ist es, den Wiederaufbau einzuleiten und zunächst den Spiel- und Sportbetrieb zu sichern.  Für den Übergang werde das TSE-Tennisheim als Gaststätte und Versammlungsraum hergerichtet. Eine provisorische Geschäftsstelle soll in einem Bürocontainer installiert werden. Postalisch und online sei der TSE weiter erreichbar, telefonisch hoffentlich bald ebenfalls wieder.

Der TSE bekommt nach Angaben des Vorstands unheimlich viel Zuspruch und Hilfe. "Bei allen möchten wir uns schon jetzt für die uneingeschränkte Solidarität bedanken. Sie gibt uns Kraft für die kommenden Aufgaben", schreibt Rüdiger Schmitt.

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