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Neumünster TSE-Chef sauer: "Viel zu viele Parolen"
Lokales Neumünster TSE-Chef sauer: "Viel zu viele Parolen"
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18:09 08.09.2019
Von Thorsten Geil
Vom Vereinsheim sind nur noch Trümmer übrig. Quelle: Thorsten Geil
Neumünster

„Die Reaktionen sind wirklich überwältigend. Viele Vereine und Privatleute bieten uns Hilfe an. Auch die Stadt steht an unserer Seite, wie uns Oberbürgermeister Olaf Tauras am Freitag in einem Gespräch zugesagt hat“, sagte Rüdiger Schmitt.

„Wir sind nicht unterversichert"

Er ärgert sich aber über viele Gerüchte und Falschmeldungen, die in der Presse und den sozialen Netzwerken verbreitet werden. „Wir sind nicht unterversichert und stehen als Verein auch nicht vor dem Ruin", sagt Schmitt, denn das habe er mehrfach gelesen. Das Gebäude habe dem Verein gehört, das Grundstück sei eine Erbpacht. Mit der Versicherung sei man im Gespräch.

Spenden sind sehr willkommen

Auf den Nebenkosten, etwa für die behelfsmäßige Einrichtung von Umkleiden und Duschgelegenheiten, wird der Verein nach Einschätzung von Rüdiger Schmitt aber wohl sitzen bleiben. Es seien voraussichtlich Container zu mieten und mit neuen Leitungen zu versorgen. Dafür seien die Spenden tatsächlich sehr willkommen. "Wir rechnen schließlich mit einem zweijährigen Provisorium, bis unser Vereinsheim wieder steht", so Schmitt.

Sehr schlimm findet Schmitt auch Gerüchte, die über den Vereinswirt Sascha Milivojevic kolportiert werden. "Die Brandursache ist definitiv ein Missgeschick gewesen. Alles andere ist unseriös“, sagt Schmitt.

Pächter: "Ich habe selber mitgelöscht"

Sascha Milivojevic ist auch empört, dass über ihn zu lesen ist, er sei gegenüber der Polizei nicht kooperativ. "Ich habe mit einem Brenner Unkraut vernichtet, und dabei ist mir das Missgeschick passiert. Ich habe selber mitgelöscht und verzweifelt gesehen, wie das Heim abbrennt. Da ist schließlich auch meine berufliche Existenz in Gefahr", sagt er.

"Verfahren soll eingestellt werden"

Gegenüber der Kriminalpolizei hat Milivojevic am Mittwoch eine umfassende Aussage gemacht. "Das habe ich am Donnerstag auf dem Revier noch einmal wiederholt, alles wurde ordnungsgemäß zu Protokoll genommen." Er habe bereits erfahren, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen ihn einstellen wolle.

Das Vereinsheim des TS Einfeld ist in der Nacht zu Mittwoch komplett abgebrannt.

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