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Neumünster Blütenfest auf der Alten Obstwiese
Lokales Neumünster Blütenfest auf der Alten Obstwiese
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11:16 23.05.2018
Obstblütenfest: Stolz präsentiert Arno Menzel vom Rassegeflügelzuchtverein Einfeld seinen Zwerg-Asil. Quelle: Susanne Wittorf
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Neumünster

Von Blüten war zwar nichts mehr zu sehen, dafür gab kenntnisreiche Führungen durch das einzigartige Biotop. Rund 400 zum großen Teil über 100 Jahre alte Obstbäume machen den Reiz der Wiese aus.

„40 Jahre Brache haben der Obstwiese ihre Einzigartigkeit verliehen“, erklärte Heinrich Kautzky. „Hoch- und halbstämmige Obstbäume, durchgewachsene Veredelungs-unterlagen, Sämlinge, alte Weißdornbüsche sowie zahlreiche Vögel, Insekten und Amphibien haben hier einen ungestörten Lebensraum gefunden“, erläuterte der stellvertretende Vereinssprecher. Während der Führungen erfuhren die Besucher jede Menge über Pilzbefall, Wassertriebe oder uralte Obstbaumsorten.
Neben Tauben, Hühnern verschiedener Rassen und Laufenten, präsentierte der Rassegeflügelzuchtverein Einfeld auch fünf Wildgansküken auf dem Gelände. „Ein Jäger hat die Kleinen neben ihren toten Eltern in der Einfelder Gemarkung gefunden und uns zur Aufzucht überlassen“, erzählte Markus Radzko.

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Was tun, wenn sich Bienen einnisten?

Greta Krütz war mit ihren Freunden Ilona und Werner Wenzig eigens aus Westensee angereist. Eigentlich hatten die drei ein paar Hühner kaufen wollen, doch nun genossen sie die sommerliche Stimmung auf der Obstwiese und informierten sich bei Kai Schulze übers Imkern. „Bereits zwei Mal hat sich ein Bienenvolk in der Eiche vor meinem Haus eingenistet. Beide Male sind sie im Winter verendet“, bedauerte Gerda Krütz. Imker Schulze wusste Rat. „Lassen Sie die Bienen in einem Lüneburger Stülper überwintern“, empfahl der Fachmann. „Und bei Fragen rufen Sie mich gerne an.“

Von Susanne Wittorf

Thorsten Geil 22.05.2018
Thorsten Geil 22.05.2018