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Neumünster Alle Zeichen stehen auf Katastrophe
Lokales Neumünster Alle Zeichen stehen auf Katastrophe
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19:00 25.04.2019
Von Thorsten Geil
Borkenkäfer unter einem Stück Rinde. Quelle: Ralf Seiler
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Neumünster

„Wir befürchten in der Käfersaison 2019 eine existenzielle Gefährdung unserer Wälder, was jetzt umfangreiche und konsequente Bekämpfungsmaßnahmen erfordert“, sagt Tim Scherer, Direktor der SHLF, zur aktuellen Lage. Und die Käfersaison ist jetzt.

Neues Fangsystem im Einsatz

Darum gehen die Landesforsten jetzt einen neuen Weg und setzen das Borkenkäfer-Fangsystem Trinet P ein. Das ist eine zeltartige Vorrichtung, die die Käfer mit einem Lockstoff gezielt anlockt. Wenn sie auf dem feinmaschigen Netz landen, sterben sie dort, weil ein Insektizid aufgebracht ist. Andere Insekten werden nicht angelockt.

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Nach den ersten warmen Tagen kommen die Käfer jetzt unter den Rinden hervor und fliegen los. Dieser erste Flug soll verhindert werden. Darum werden in den Wäldern derzeit überall betroffene Bäume gefällt und sofort abgefahren.

Auch Forst Iloo ist betroffen

Das Kerngebiet des Käfers sind die Wälder auf der Geest, beispielsweise die Segeberger Heide. Aber auch der Forst Iloo bei Neumünster ist betroffen, wenn auch nicht ganz so stark. Nördlich des Kanals ist die Lage auch etwas weniger bedrohlich.

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