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Neumünster Der Diesel ist im Bus alternativlos
Lokales Neumünster Der Diesel ist im Bus alternativlos
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09:31 29.05.2018
Von Thorsten Geil
Ralf Drescher (Mercedes Benz, 2. von rechts) hat drei nagelneue Busse an Familie Peters (von links: Dirk, Marie-Luise und Horst Peters) übergeben. Quelle: Thorsten Geil
Neumünster

Das Unternehmen hat gerade drei nagelneue Reisebusse in den Fuhrpark übernommen – mit Diesel-Antrieb der neuesten Version Euro 6. Im Gegenzug haben Dirk und sein Co-Geschäftsführer (und Bruder) Horst Peters zwei Euro-5-Busse ausgemustert. Man wolle und müsse immer auf dem neuesten Stand sein, sagten sie.

Damit könne man zumindest das Risiko von Einschränkungen minimieren. „Das Problem ist gar nicht unbedingt Deutschland, denn jedes Land hat seine eigenen Abgasregeln. Zum Teil ist es von Stadt zu Stadt und sogar an den Wochentagen unterschiedlich, zum Beispiel in Frankreich“, sagt Dirk Peters.

Die beiden 5-Sterne-Busse für die Fernreisetouristik und der 4-Sterne-Bus für die Mittelstrecke bedeuten für das Wasbeker Familienunternehmen eine Investitionssumme im siebenstelligen Bereich.

Der Elektroantrieb für Busse ist nach Einschätzung von Dirk Peters eine Idee der Politik, die allenfalls im innerstädtischen Linienverkehr umsetzbar sei, aber nicht im europaweiten Tourismus. Man brauche den Platz im Fahrzeug, den die Batterien benötigten, für die Menschen und ihr Gepäck.

Trotzdem sind drohende Fahrverbote immer ein Gesprächsthema für die Inhaber von Busunternehmen, allein schon wegen der dann fallenden Wiederverkaufswerte der teuren Fahrzeuge.

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