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Neumünster Großflecken: Anlieger machen mobil
Lokales Neumünster Großflecken: Anlieger machen mobil
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06:00 20.12.2018
Von Thorsten Geil
Hoppelpflaster auf dem Großflecken. Quelle: Thorsten Geil
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Neumünster

Auf Faltblättern, die schon in der Innenstadt ausliegen, und auf einer eigenen Internetseite (www.neumünster.com) haben die Geschäftsleute ihre Ziele formuliert. Sie wollen beispielsweise mehr Parkplätze auf dem Großflecken statt weniger (wie von der Ratsversammlung beschlossen). Wenn dort keine Veranstaltungen sind, fordern sie Kurzzeitplätze auf der großen Platzfläche.

Anlieger wollen kürzere Bauzeit

Die Geschäftsleute (und Marktbeschicker) fordern außerdem eine kürzere Bauzeit, weniger Einsatz von Steuergeldern, keine Verlagerung des Wochenmarktes in der Bauphase. „Kleinflecken und Lütjenstraße sind massiv durch die Planungen der Stadt geschädigt worden. Wir fragen uns, warum man aus den Erfahrungen keine Lehren zieht“, heißt es im Faltblatt.

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Die Ratsversammlung hatte Ende November beschlossen, das holprige Pflaster komplett herauszunehmen, jeden Stein gerade zu sägen und alles in einem Betonbett neu zu verlegen (gebundene Bauweise). Der Gehweg auf der Rathausseite wird verbreitert, viele Parkplätze fallen weg.

Gebundene Bauweise dauert 30 Prozent länger

Aussagen aus der Stadtverwaltung dürften Wasser auf die Mühlen der Geschäftsleute sein. In der Antwort auf eine Anfrage der Ratsfraktion Bündnis für Bürger (BFB) gibt die Verwaltung an, dass die Neugestaltung „eine logistische Herausforderung ist und damit erhebliche zeitliche Einschränkungen für die Bürger und Geschäftsleute“ mit sich bringt. Von den drei Arten, wie das Pflaster bearbeitet und neu eingesetzt werden kann, hat die Ratsversammlung die langwierigste beschlossen: Die gebundene Bauweise dauert etwa 30 Prozent länger als die Verlegung von Betonsteinpflaster und etwa 20 Prozent länger als die ungebundene.

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