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Neumünster Mordkommission hat noch keine heiße Spur
Lokales Neumünster Mordkommission hat noch keine heiße Spur
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14:22 19.09.2018
Von Thorsten Geil
Immer mehr Blumen und Fotos liegen auf der Mauer am Tatort vor der Post. Quelle: Thorsten Geil
Neumünster

Diese Hinweise werden von den Beamten Punkt für Punkt überprüft und abgearbeitet.

Am Sonntag gegen 6 Uhr hatte es zwischen dem AJZ und der Post nach den Erkenntnissen der Polizei eine kurze körperliche Auseinandersetzung zwischen dem jungen Polen Krystian J. und einem unbekannten Mann gegeben. Das Opfer wurde durch eine (oder mehrere) Stichverletzung so schwer verletzt, dass es trotz schneller Hilfe durch Anwohner und die Rettungskräfte wenige Stunden später im Friedrich-Ebert-Krankenhaus starb.

Am Tatort stellen die Menschen derweil immer mehr Kerzen auf, legen Blumen, Verse und kleine Erinnerungen an Krystian J. ab. Auch ein gerahmtes Foto des jungen, schlanken Mannes, wie er mit Handy und Zigarette auf dem Großflecken steht, ist dort aufgestellt. Er war polnischer Staatsbürger, lebte erst ungefähr ein Jahr in Neumünster und soll als Maler und Fliesenleger gearbeitet haben. Bekannte, die am Tatort trauern, beschreiben ihn als „völlig ungefährlichen, lieben Kerl, der keiner Fliege etwas zuleide tun konnte“.

Die Polizei sucht nach einem Mann als Tatverdächtigen, der von Zeugen so beschrieben wird: etwa 1,80 Meter groß, ungefähr 30 Jahre alt, hellgraue Kapuzenjacke, dunkler Dreitagebart, südländisches Erscheinungsbild, sportliche Figur. Die Kripo bittet auch weiterhin um Hinweise unter Tel. 0431-160 3333.

Weitere Fotos vom Tatort an der Friedrichstraße.
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