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Neumünster Eine Hochschule für Neumünster
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18:40 20.12.2018
Von Thorsten Geil
Sie machen alle mit (von links): Anja Roy, Bernd Ostendorf, Gabriele Blunck-Hansteen, Katharina Behrendt und Martin Reinhardt zeigen ihre Plakate. Quelle: Thorsten Geil
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Neumünster

Die „Nähmaschine“ ist ein Zusammenschluss von Neumünsteranern, die sich in vielfältiger Weise für ihre Stadt einsetzen. Sie sehen sich ähnlich wie das Informationsportal Wikipedia: „Jeder stellt seine ganz speziellen Fähigkeiten zur Verfügung, die von anderen abgerufen werden können. Man bringt etwas ein und bekommt etwas zurück“, erzählt der Gründer Karl-Peter Weiland. So bespielen die Mitglieder beispielsweise leere Schaufenster in der Innenstadt, um Leben zurück zu holen.

Jedes Plakat gibt es nur einmal

Die neue Plakat-Aktion heißt „Uni-Stoff“: Bürger bekennen sich auf einem Plakat mit Foto und Namen zum Hochschulstandort und liefern einen Satz der Begründung dazu. Bislang gibt es etwa 60 Plakate, die an den Fenstern des leerstehenden Geschäfts Kleinflecken 31 hängen. Bis Januar sollen es möglichst bis zu 300 Plakate werden, die dann in der ganzen Innenstadt aufgehängt werden.

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„Jedes Plakat gibt es nur ein einziges Mal. Darum suchen wir noch viele Mitstreiter, die sich hier bei uns fotografieren lassen. Jeder gibt sein ganz persönliches Bekenntnis ab. Sie müssen auch nicht Mitglied bei uns werden“, erzählt Katharina Behrendt, die Vorsitzende des gerade neu gegründeten Vereins Nähmaschine.

"Eine Hochschule ist eine ständige Frischzellenkur"

Neumünster ist doch prädestiniert für eine Hochschule. Viele Städte, die viel kleiner sind, haben eine Uni. Die bringt Leben in eine Stadt – und die jungen Leute müssen zum Studieren nicht mehr abwandern. Viele kommen ja nie wieder zurück“, sagt die Mitstreiterin Anja Roy. Martin Reinhardt ergänzt: „Eine Hochschule ist eine ständige Frischzellenkur. In Neumünster kann man doch sehr gut und vergleichsweise günstig leben.“

Am Sonnabend einfach vorbeikommen

Die nächsten Fototermine: Sonnabend, 22. Dezember, und Freitag, 28. Dezember (beides 14 bis 15 Uhr, Kleinflecken 31). Man kann einfach vorbeikommen.

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