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Neumünster Sommermarkt wieder auf dem Großflecken
Lokales Neumünster Sommermarkt wieder auf dem Großflecken
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19:29 24.07.2018
Von Thorsten Geil
Schausteller und Stadt-Vertreter präsentieren, wo der Markt stattfinden wird – mitten auf dem Großflecken. Quelle: Thorsten Geil
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Neumünster

„Wir hatten auf dem Großflecken vor zwei Jahren einfach eine bessere Atmosphäre“, sagte Gastronom Thomas Horlbeck. Auch die Zahlen hätten gestimmt, darum habe man unbedingt wieder hergewollt. 2016 habe man nach 22 Uhr das Licht an den Ständen ausmachen müssen, weil die Gäste einfach nicht nach Hause gehen wollten. Der Jugendspielplatz sei für den traditionell kleineren Sommermarkt (42 Geschäfte mit etwa 350 Frontmetern) einfach zu groß und zu weit draußen. 

Erstmals ein vegetarischer Imbiss

Vier große Fahrgeschäfte (Break Dancer, Jumper, Polyp, Autoscooter) und fünf Kinderkarussells sind am Start. Dazu kommen zehn Imbiss- und Ausschankbetriebe, sieben Zuckerbuden, drei Eiswagen, neun Geschicklichkeitsspiele, zwei Spielwarenstände, ein Schießstand und eine Verlosung. Erstmals wird es auch einen vegetarischen Imbiss geben. „Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, aber besonders natürlich für die Kinder“, sagt Süßwarenhändler Frank Dörksen.

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Am Sonnabend werden nur Oldies gespielt

Die Preise sollen stabil bleiben. Eine Karussellfahrt kostet etwa 2,50 Euro für Kinder und 3,50 bis 4 Euro in den großen Fahrgeschäften. Eine Bratwurst gibt es für etwa drei Euro, ein Bier (0,25 Liter) für 2,50 bis 3 Euro, 100 Gramm gebrannte Mandeln für etwa 3,50 Euro. Geöffnet ist an allen Tagen von 11 bis 22 Uhr. Für den Sonnabend haben sich alle Schausteller vorgenommen, ausschließlich Musik aus den 1960er- bis 1990er-Jahren zu spielen.

Der Wochenmarkt muss am Freitag und Sonnabend weichen und zieht auf den Kleinflecken. Stefan Wegener kämpft als Wochenmarkthändler seit Jahren für den Standort Großflecken und gegen Verlegungen, ist aber für den Sommermarkt. „Wir müssen außer der Holstenköste nur noch ein weiteres Mal umziehen. Und damit können wir gut leben, weil die Schausteller davon einfach profitieren“, sagte Wegener, Präsident des Landesverbands der Schausteller und Marktkaufleute.

Sabine Nitschke 24.07.2018
Thorsten Geil 24.07.2018
Benjamin Steinhausen 24.07.2018