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Neumünster Er war ein Glücksfall für Neumünster
Lokales Neumünster Er war ein Glücksfall für Neumünster
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18:38 14.08.2018
Von Thorsten Geil
Jetzt auch offiziell: Uwe Döring (links) und Dirk Iwersen freuen sich über die Dr. Uwe Harder Stadthalle. Quelle: Thorsten Geil
Neumünster

Im Februar 2016 ist der Alt-Oberbürgermeister im Alter von 92 Jahren gestorben. Von 1970 bis 1988 stand er an der Spitze der Stadtverwaltung. Der gebürtige Kieler und intellektuelle Sozialdemokrat war einer der prägenden Männer in Neumünsters Nachkriegsgeschichte.

Den Bau setzte Harder auch gegen die eigene Partei durch

In seine Amtszeit fielen tiefgreifende Umstrukturierungen in der Verwaltung. Er holte viele Ansiedlungen in das Industriegebiet Süd, aber sein Meisterstück war wohl die Stadthalle. Weil er zutiefst vom Sinn des Baus überzeugt war, setzte er ihn durch - auch gegen teils erbitterten Widerstand seiner eigenen Partei.

Uwe Döring, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Holstenhallen, hatte die Umbenennung angeregt. „Neumünster profitiert noch heute von der Stadthalle. Sie bietet seit 1986 eines der schönsten Theater in Schleswig-Holstein und ist ein guter Ort für Veranstaltungen aller Art“, sagte Döring.

Harder gab Minister Döring gerne Tipps

Er kannte Harder gut und hielt auch in dessen späten Jahren den Kontakt zu ihm. „Als ich Justizminister war, rief er mich regelmäßig an und gab mir Tipps“, sagte Döring schmunzelnd.

Die Stadthalle war teuer, sie ist bis heute nicht bezahlt und ein Verlustbringer für den Eigentümer, die Holstenhallen GmbH. Aber das Geld ist richtig angelegt. Holstenhallen-Geschäftsführer Dirk Iwersen sieht die Stadthalle als „Haus der Neumünsteraner“; der Festsaal, das Theater und das Restaurant werden von Firmen, Vereinen und Organisationen genutzt. Die Auslastung ist gut.

Die wandernde Fernwärme-Baustelle der Stadtwerke Neumünster beschert den nächsten Engpass in der nördlichen Innenstadt. Seit Dienstag ist die Einmüdung Kieler/Johannisstraße gesperrt. Auf dem Konrad-Adenauer-Platz vor dem Bahnhof könnte es eng werden.

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Das ist keine gute Nachricht für Patienten: Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) im zweiten Stock von Neumünsters Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) wird von Donnerstag bis Dienstag, 16. bis 21. August, innerhalb des Hauses verlegt. Der Grund ist ziemlich profan: Der Fußboden wird renoviert.

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