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Neumünster Motto: Nicht jeder muss studieren
Lokales Neumünster Motto: Nicht jeder muss studieren
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06:00 08.05.2019
Von Thorsten Geil
Anabel Zelass lernt Mediengestalterin bei Edeka Nord. Christian Süverkrüp (IHK, von rechts), OB Olaf Tauras, Azubi Christof Schössow, Lutz Kirschberger (IHK) und Ausbilderin Wibke Schmikale hören ihr zu. Quelle: Thorsten Geil
Neumünster

Das Konzept der Messe ist seit 2005 aber im Prinzip dasselbe: Arbeitgeber präsentieren sich hier und bieten Schülern feste Gespräche über einen Ausbildungsplatz an.

„In den Details haben wir über die Jahre aber vieles verfeinert. In den ersten Jahren sind beispielsweise etwa 30 Prozent der vereinbarten Termine geplatzt, weil die Schüler einfach nicht erschienen sind. Jetzt finden 97 Prozent der Gespräche auch wirklich statt“, sagte Kathrin Walsch, Geschäftsführerin des Instituts für Talententwicklung Nord (IFT), das die Messe zusammen mit den Industrie- und Handelskammern organisiert. Sie finden bundesweit statt.

Wie zieht man sich zum Gespräch an?

Wenn der Schüler am Messetag erscheint, ist er noch einmal persönlich angeschrieben worden; er hat einen festen Ablaufplan für seine Jobgespräche in der Hand und ein paar Tipps, wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch verhalten und anziehen sollte.

3000 Lehrstellen sind unbesetzt

IHK-Vizepräsident Christian Süverkrüp zeigte sich am Dienstag bei einem Messebesuch beeindruckt von den Zahlen. Rund 2000 Schüler sind für die zweitägige Messe angemeldet und haben 3845 feste Termine vereinbart. „Das Konzept ist gut. Unsere Mitgliedsunternehmen haben zwar gerade 4200 neue Lehrverträge unterschrieben, aber 3000 Stellen sind in Schleswig-Holstein auch noch unbesetzt“, sagte der Unternehmer.

"Echte Motivation ist viel wichtiger.“

Er findet es auch richtig, dass die Unternehmen im Kampf gegen den Fachkräftemangel stärker um Abiturienten werben. Süverkrüp: „Wir haben an den Hochschulen eine Abbrecherquote von 30 Prozent und müssen junge Leute davon überzeugen, dass man auch tolle Chancen hat, wenn man einen Beruf lernt. Studieren kann man da ja hinterher immer noch.“ Aus eigener Erfahrung als Unternehmer weiß er: „Noten und Qualifikationen sind gar nicht so entscheidend. Echte Motivation ist viel wichtiger.“

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