Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Neumünster Politik will keine externe Aufklärung
Lokales Neumünster Politik will keine externe Aufklärung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:53 27.03.2019
Von Thorsten Geil
Jürgen Joost (LKR) kam mit seinem Antrag im Hauptausschuss nicht durch. Quelle: Thorsten Geil
Anzeige
Neumünster

Junker hatte vor Wochen davon gesprochen, „Mitglieder des SWN-Aufsichtsrats hätten persönliche Vorteile genossen“.

Diese "massiven Vorwürfe" dürften nicht im Raum stehen bleiben und müssten untersucht werden, meinte Joost. Er gehe aber davon aus, dass an den Vorwürfen nichts dran sei.

Anzeige

CDU, SPD und Grüne waren dagegen

Die Vertreter von CDU, SPD und Grünen sahen keine Veranlassung dafür, den Vertretern der Stadt in der Gesellschafterversammlung der SWN den Auftrag zu erteilen, eine externe Untersuchung zu veranlassen.

Das sind die Parteien, die Vertreter in den SWN-Aufsichtsrat entsandt haben. Reinhard Ruge (FDP) kommentierte das mit gespieltem Verständnis: „Was sollen die Parteien denn anderes tun, als ihre Leute im Aufsichtsrat aus der Schusslinie zu nehmen?“ Dafür erhielt er einen Rüffel vom Ausschussvorsitzenden Gerd Kühl (CDU).

Das Abstimmungsergebnis am Ende: 2 Ja (FDP, Linke), 5 Nein (CDU, SPD, Grün), 1 Enthaltung (Grün). Also keine externe Aufklärung.

Thorsten Geil 27.03.2019
Thorsten Geil 27.03.2019
Thorsten Geil 27.03.2019