Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Neumünster SPD-Kritik an Landesregierung
Lokales Neumünster SPD-Kritik an Landesregierung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:31 28.05.2018
Von Thorsten Geil
Kirsten Eickhoff-Weber, SPD-Landtagsabgeordnete, kritisiert den Umgang der Landesregierung mit den Neumünsteraner Gymnasien. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
Anzeige
Neumünster

Beide Schulen seien jedoch wie alle Gymnasien nur für eine Vierzügigkeit ausgelegt. An den beiden anderen Gymnasien (Immanuel-Kant- und Holstenschule) sind dagegen Plätze unbesetzt geblieben. Die daraufhin von der Stadt Neumünster ausdrücklich erbetene Begrenzung der Schülerzahlen, um diese zwischen den Gymnasien auszugleichen, wurde von der Landesregierung abgelehnt; die freie Schulwahl sei zu wichtig (wir berichteten). An der Holstenschule bleiben 18 Stühle in den fünften Klassen frei, an der Kant-Schule sogar 26. Die Humboldt hat dagegen 19 Anmeldungen zu viel, die Groth sogar 22.

Eickhoff-Weber: Landesregierung schiebt Verantwortung ab

Um eine mögliche Unterstützung durch das Land auszuloten, hatte Kirsten Eickhoff-Weber dazu eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. „Die Antwort macht klar, dass sie die Schulträger weder organisatorisch noch mit Ressourcen dabei unterstützen will, dem Anstieg der Schülerzahlen zu begegnen. Stattdessen schiebt sie die Verantwortung gänzlich auf die Schulleitungen der Alexander-von-Humboldt-Schule und der Klaus-Groth-Schule ab“, teilte die SPD-Kreisvorsitzende mit.

Anzeige

Kritik auch von SPD-Ratsherr Bernd Delfs

Auch der Neumünsteraner SPD-Ratsherr und Bildungspolitiker Bernd Delfs sieht die Bringschuld in Kiel: „Die Landesregierung lässt die Schulen und die Schulträger hier eiskalt im Stich. Die Entscheidung der Jamaika-Koalition, die Gymnasien wieder zu G9 umzuwandeln, lähmt die vorausschauende Planung für den Schulträger.“

28.05.2018
27.05.2018
Hans-Jürgen Jensen 27.05.2018