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Neumünster Stadt will neuen Wohnraum schaffen
Lokales Neumünster Stadt will neuen Wohnraum schaffen
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06:00 31.01.2019
Von Benjamin Steinhausen
Auf dem fast sieben Hektar großen südlichen Areal der ehemaligen Scholtz-Kaserne will die Stadt Wohnungsbau realisieren. Mehrere Investoren haben bereits Interesse bekundet. Quelle: Benjamin Steinhausen
Neumünster

Am Mittwoch überreichte Umweltstaatssekretärin Anke Erdmann Oberbürgermeister Olaf Tauras den Zuwendungsbescheid. „Die Zuwendung aus dem Landesprogramm Wirtschaft ist ein Drittel des Gesamtfonds. Neumünster bekommt somit als daraus erst zweite geförderte Maßnahme einen kräftigen Schluck aus der Pulle für eine sinnvolle Sache“, sagte Erdmann. „Wir wissen um den Druck, der auf den Städten lastet, innerstädtisches Wohnen zu realisieren." Durch die Beseitigung der Schadstoffe im Boden sei die Maßnahme außerdem ein positiver Beitrag zum Umweltschutz.

Prominentes Areal, sieben Hektar groß

Die rund sieben Hektar große Fläche ist prominentes Areal. Das Land hatte hier geplant, die Landesunterkunft für Flüchtlinge zu einem so genannten Ankerzentrum auszubauen. Dafür hätte es das besagte Gelände gebraucht, das seit 2013 der Stadt Neumünster gehört. Verkauft hat die Stadt zugunsten des geplanten Wohnraums am Ende nicht.

„Wir benötigen dringend Wohnraum für jedermann und arbeiten auch stetig daran, den zu realisieren. Umso mehr freuen wir uns, dass wir diese große Brachfläche entsprechend sinnvoll nutzen können und zugleich vermeiden, Grünflächen dafür herzugeben“, sagte Tauras. Zudem sei die Fläche in bester Lage unweit der Innenstadt mit allem, was der Mensch braucht, in unmittelbarer Nähe.

Mehrere Investoren haben Interesse

Dass Wohnbebauung direkt neben einer Flüchtlingsunterkunft möglich ist, sei keine Utopie. Es hätten bereits mehrere Investoren Interesse bekundet. „Ob der Zuschlag am Ende einer oder mehrere bekommen, entwickelt sich im Laufe des Verfahrens. Beides hätte Charme“, meinte Stadtrat Thorsten Kubiak. Ein verdichtetes Konzept mit einer Mischung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern sei für diese Lage vorstellbar.

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