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Neumünster „Schulden sind doof und machen krank“
Lokales Neumünster „Schulden sind doof und machen krank“
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16:18 24.03.2019
Von Susanne Wittorf
Comics veranschaulichen die Gefahr von Schulden: Sibylle Schwenk, Leiterin der Schuldnerberatung der Diakonie, Geschäftsführer Heinrich Deicke (Mitte) und Stadtrat Carsten Hillgruber beim Gang durch die Ausstellung. Quelle: Susanne Wittorf
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Neumünster

Um Jugendliche für einen bewussten Umgang mit Geld und die Problematik einer Schuldenspirale zu sensibilisieren, holte Sybille Schwenk die Comic-Wanderausstellung „Schulden sind doof und machen krank“ vom Verein H-Team e.V. aus München für eine Woche ins Foyer des Neuen Rathauses.

Wie plant man ein Budget?

14 Neumünsteraner Schulklassen der Jahrgänge 9 und 10 besuchten mit ihren Lehrern die Ausstellung. Fachlich begleitet wurden sie dabei von Mitarbeitern der Schuldnerberatung. „Anhand von Quizfragen zu Konsum und Schulden können Jugendliche ihre Ausgaben reflektieren. Alltagsnah werden den Schülern auch schwierige Themen wie Haushaltsführung, Budgetplanung und Verträge vermittelt“, erklärte Sybille Schwenk das Ausstellungskonzept.

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"Verantwortungsvoller Umgang"

„Den Jugendlichen wird hier ein verantwortungsbewusster Umgang mit Geld vermittelt, und zugleich kann sich unser Team der Schuldnerberatung vorstellen. Viele Menschen, auch Jugendliche, wissen nicht, dass wir in Neumünster eine Schuldnerberatung haben“, sagte Diakonie-Geschäftsführer Heinrich Deicke.

Ähnlich sah es Stadtrat Carsten Hillgruber beim Gang durch die Ausstellung: „Die Karikaturen und Comics zeigen auf eindringliche Weise, dass Kredite ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen und Schulden krank machen können.“

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