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Neumünster Platz für Fundtiere vorerst in Wasbek
Lokales Neumünster Platz für Fundtiere vorerst in Wasbek
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06:00 30.01.2019
Von Sven Detlefsen
Karen Bruckmann betreut im Tierheim Wasbek einen kranken Kater. Dort werden auch weiterhin Fundtiere aus Neumünster aufgenommen. Quelle: Thorsten Geil
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Neumünster

„Für die Abgabe von Fundtieren gibt es erfreulicherweise auch über den 1. Februar  2019  hinaus eine Lösung. Fundtiere können weiterhin im Tierheim Wasbek abgegeben werden“, teilte Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras am Dienstag mit. Die Stadt werden mit "Einzelbeauftragungen" vorerst mit der Einrichtung in Wasbek weiter machen. Für Bürger, die aufgefundene Tiere in sichere Obhut geben möchten, ändert sich also erst einmal nichts. Noch vor wenigen Tagen drohte, wie berichtet, eine Versorgungslücke. Auch die Tierheim in Kiel erteilte eine Absage.

Genehmigung für Betrieb an der Geerdtsstraße beantragt

Wasbek dürfte allerdings eine Übergangslösung bleiben. Die Stadt fördert, wie berichtet, das Tierheim des Tierschutzvereins Neumünster an der Geerdtsstraße im Stadtwald, die ehemalige Tierauffangstelle. Der Vorstand des Vereins hat nach eigenen Angaben einen Genehmigungsantrag für den Weiterbetrieb des Heims bei der Veterinäraufsicht eingereicht. Dafür sei ein "qualifiziertes Team" gefunden worden. Die Verwaltung arbeite derzeit daran, mit dem Tierheim Neumünster einen neuen Vertrag auszuhandeln, weil eine Betriebsgenehmigung mit "hoher Wahrscheinlichkeit" erteilt werde, so eine Mitteilung der Stadt.

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Kooperation der Tierheime Wasbek und Neumünster möglich

„Wir haben bislang gute Arbeit für die Stadt Neumünster geleistet und wollen das auch gerne weiter tun, müssen uns aber auf die neue Situation mit dem Tierheim Neumünster einstellen“, sagt Bianca Schenk, Leiterin des Tierheims Wasbek, zu der neuen Lösung.  Der städtische Pressesprecher Stephan Beitz teilte weiter mit, dass das Tierheim Wasbek und das Tierheim Neumünster derzeit sogar  über eine Kooperation nachdächten, da die Platzzahl für Katzen in Neumünster den Bedarf nicht decken werde.  

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