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Neumünster Staupevirus bei totem Fuchs nachgewiesen
Lokales Neumünster Staupevirus bei totem Fuchs nachgewiesen
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15:08 16.04.2019
Von Thorsten Geil
Füchse und andere Wildtiere übertragen die Krankheit Staupe. Quelle: cci
Neumünster

Gefährdet sind vor allem Hunde, die viel mit Wildtieren in Berührung kommen, etwa auf einer Jagd. Übertragen wird Staupe über Körpersekrete oder direkten Kontakt mit kranken Tieren und kann unterschiedliche Verlaufsformen nehmen. Mal ist die Lunge betroffen, bei anderen Tieren der Darm, teilte die Stadt mit. Der tote Fuchs wurde in Gadeland gefunden.

Ähnliche Anzeichen wie bei Tollwut

Zu erkennen sind infizierte Tiere an ähnlichen Anzeichen wie bei  Tollwut:  Lähmungserscheinungen, Krämpfe, keine Scheu vor Menschen. Staupe kann sich auch durch Abmagerung, Husten, Durchfall äußern. Auch Krämpfe oder Bewegungsstörungen und Hautveränderungen wurden zum Teil beobachtet. In den meisten Fällen verläuft die Krankheit bei Wildtieren tödlich. Tote Tiere sollen nicht – oder nur mit Schutzvorkehrungen – berührt werden.

Bundesweit breitet sich die Krankheit aus. Vor einem Jahr gab es mehrere Fälle im Kreis Rendsburg-Eckernförde.

"Unbedingt Hunde impfen"

"Hunde sollten unbedingt gegen Staupe geimpft sein", so die  Veterinär- und Lebensmittelaufsicht der Stadt. Sie rät Hundebesitzern dringend, den Impfausweis zu prüfen oder ihr Tier noch gegen Staupe impfen zu lassen. Hunde sollten noch als Jungtier eine Grundimmunisierung mit zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen erhalten. Danach genügt es – je nach Impfstoff – alle ein bis drei Jahre die Impfung aufzufrischen, so die Stadt.

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