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Neumünster Tradition: Weihnachtsjazz in Neumünster
Lokales Neumünster Tradition: Weihnachtsjazz in Neumünster
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10:04 26.12.2018
Von Susanne Wittorf
Voller Hingabe präsentierten die sieben Musiker von "Eine kleine Jazzmusik" auch Swing-Titel beim Weinachtsjazz in Can's Restaurant. Quelle: Susanne Wittorf
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Neumünster

„Hier muss man kein Jazzkenner sein“, sagte Ralf Johannsen. „Hier trifft man sich am 1. Weihnachtstag mit Freunden und Bekannten und genießt gute Livemusik“, beschrieb er die Atmosphäre der Veranstaltung. Der Weihnachtsjazz hat beim Jazz-Club Neumünster eine lange Tradition. Als Ralf Johannsen vor 13 Jahren den Vorsitz übernahm, plauderten die Besucher während der Veranstaltung. Die Musik spielte im Hintergrund.

Inzwischen sind die Gäste zu aufmerksamen Zuhörern geworden. Laut Johannsen liegt das am „besonderen Genuss von Livemusik“ und am Programm. „An Weihnachten bieten wir unseren Gästen traditionellen Jazz und versuchen Musiker zu gewinnen, die im besten Sinne miteinander spielen“, sagte der Jazzfan.

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Erfahrene Jazz-Profis auf der Bühne

Am Dienstagabend ging dieser Anspruch auf. Mit dem Engagement des siebenköpfigen Ensembles „Eine kleine Jazzmusik“ war es dem Jazz-Club gelungen, erfahrene Profis auf die Bühne zu holen, die seit fast zehn Jahren konstant zusammenspielen. „Wer so lange gemeinsam musiziert, findet seinen eigenen Sound und lässt jedem Bandmitglied ausreichend Raum für Improvisationen“, beschrieb Ralf Johannsen den unverwechselbaren Klang der Musiker.

Große Spielfreude

Mit großer Spielfreude führten Bandleader Volker Reckeweg an der Trompete, Helma Marczinski an der Klarinette und am Saxophone, Barbara Hörmann am Bass, Andreas Hinrichs am Piano, Robby Schön am Schlagzeug und Posaunistin Mathias Granitzki durch ein abwechslungsreiches Programm. Der Schwerpunkt ihrer Musik lag bei Swing-Titeln aus den 30er und 40er Jahren. Und hier begeisterte Sängerin Nina Majer die rund einhundert Gäste mit ihrer ausdrucksstarken Stimme.

„Die spielen wirklich gut“, lobte Kai-Uwe Johannsen die „schönen Übergänge zwischen den Instrumentalisten.“ Seit sein Bruder den Jazz-Club leitet, hat er noch keinen einzigen Weihnachtsjazz verpasst.

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