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Neumünster Rumänien ist Hokans neue Heimat
Lokales Neumünster Rumänien ist Hokans neue Heimat
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15:59 14.06.2016
Von Sabine Nitschke
Nur zögerlich verließ Hokan die vertraut gewordene Transporter-Box, um erste Schritte in seine neue Heimat in den südlichen Karpaten zu setzen. Quelle: Tierpark Neumünster
Neumünster

„Dieses Renaturierungsprojekt, gefördert vom World Wildlife Fund Rumänien und der Zoological Society of London, will bis 2025 auf einer 150 Hektar großen Wildnis-Fläche fernab der Zivilisation rund 500 Tiere ansiedeln“, erklärte die zoologische Tierpark-Chefin Verena Kaspari, die Hokan auf der zweiten Etappe begleitete.

 Das größte Landsäugetier Europas galt ab 1925 im Freiland als ausgestorben. Hokan war wegen seiner Gene für das Projekt interessant: Seine Großmutter war noch ein sogenannter „Wild-Fang. Ende Juni lernte Hokan seine neue Herde aus anderen europäischen Zoos in Belgien kennen.

 Jetzt stand die erste Phase der Auswilderung der zehnköpfigen Herde in den Tarcu Bergen in den südlichen Karpaten an, die sich Kaspari nicht nehmen ließ. Tagelange Regenfälle hatten die unbefestigten Waldwege total matschig gemacht. Ein Bagger musste den Tiertransporter immer wieder auf festen Untergrund zurückziehen.

 Zunächst werden sich Hokan & Co in einem fünf Hektar große Handling Areal von der Strapazen der Reise erholen. Dann werden die Tiere von den Rangern in die 16 Hektar große Akklimatisierungszone gebracht. Letzte Station ist das Schutzreservat ohne Zaun, in dem seit 2014 bereits 20 ausgewilderte Tiere leben.

 Neumünsters Tierpark will sich auch künftig an dem rumänischen Projekt beteiligen. Anfang Juli trifft für die vier Kühe aus Zürich ein neuer Zuchtbulle ein, der frisches Blut mitbringt.

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