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Nord-Ostsee-Kanal Containerschiff bei Kollision beschädigt
Lokales Nord-Ostsee-Kanal

Containerschiff wurde bei Kollision mit der Schleuse Brunsbüttel beschädigt

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13:42 11.12.2020
Von Frank Behling
Der Containerfrachter "Conmar Bay" kollidierte mit der Schleuse in Brunsbüttel. Quelle: Frank Behling
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Brunsbüttel

Das Unglück passierte am Morgen um 5.32 Uhr, als das Containerschiff "Conmar Bay" aus Kiel kommend in die Zufahrt zur großen Nordschleuse einlief.

Der 151 Meter lange Frachter geriet dabei vom Kurs ab und rammte mit der Steuerbordseite die nördliche Schleusenmauer. Der Aufprall passierte laut Wasserschutzpolizei in Höhe des kanalseitigen Schleusentores, dass zum Zeitpunkt in seinem Bunker war.

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Die Wucht des Aufpralls des 13000-Tonnen-Schiffes fingen dort angebrachten Sea Guard-Fender auf. So kam es am Schleusentor zu keinen Schäden. Die großen Gummipuffer waren dort extra für solche Fälle angebracht worden.

Frachter machte im Elbehafen fest

An dem Vorschiff der "Conmar Bay" wurde auf der Steuerbordseite die Reling auf einer Länge von 25 Metern verbeult und eingedrückt.

Die Ursache der Havarie war nach Angaben der Wasserschutzpolizei plötzlich auftretender Wind aus südlicher Richtung.

Die "Conmar Bay" machte zur Untersuchung der Schäden im Elbehafen fest. Nach der Notreparatur soll der Frachter die Weiterreise nach Rotterdam antreten.

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