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Nord-Ostsee-Kanal Kollision mit Schleusentor im Nebel
Lokales Nord-Ostsee-Kanal Kollision mit Schleusentor im Nebel
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12:49 20.11.2019
Von Frank Behling
Der Frachter "Korsoe" ist im Nebel mit einem Schleusentor in Brunsbüttel kollidiert. Quelle: Frank Behling (Archivfoto)
Brunsbüttel

Das Ungück ereignete sich kurz vor 10 Uhr am Mittwoch. Wie die Wasserschutzpolizei Brunsbüttel auf Anfrage mitteilte, war der 108 Meter lange Frachter "Korsoe" beim Einlaufen in die kleine Nordschleuse mit der Backbordseite des Bugs an einem Schleusentor hängengeblieben.

Die Havarie passierte im dichten Nebel mit Sichtweiten von unter 50 Metern. Dabei wurde die Positionslaterne an der Backbordseite teilweise abgerissen.

Schleusenkammer ist nach Kollision weiter einsatzbereit

Da eine Weiterfahrt ohne die funktionierende Positionslampe nicht erlaubt ist, muss die Besatzung des in Zypern beheimateten Schiffes eine neue Lampe anbauen.

Das Schiff bleibt für die Reparatur vorerst in der Schleusenkammer liegen. Die Schleusenkammer ist weiter einsatzbereit.

Die "Korsoe" ist mit einer Ladung Düngemittel auf dem Weg vom russischen Hafen Ust-Luga nach Rouen in Frankreich.

Weitere Nachrichten aus dem Nord-Ostsee-Kanal lesen Sie hier.

In der Brunsbütteler Kanalschleuse haben Beamte der Bundespolizei einen Flüchtling aus Algerien von Bord eines Frachters geholt. Die Besatzung hatte die Polizei über einen binden Passagier an Bord informiert.

Frank Behling 11.11.2019

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