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Nord-Ostsee-Kanal Schiffe waren im Kanal gefangen
Lokales Nord-Ostsee-Kanal Schiffe waren im Kanal gefangen
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09:17 22.07.2019
Von Frank Behling
In Brunsbüttel stauen sich Schiffe vor der großen Nordschleuse (Archivbild). Quelle: Frank Behling
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Brunsbüttel

Begonnen hatten die Probleme am Sonntagabend gegen 18 Uhr. Wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel mitteilte, musste aufgrund einer technischen Störung die große Südschleuse kurzfristig stillgelegt werden.

Schiffe ankerten in Kiel und auf der Elbe

In der Folge kam es in Kiel und und auf der Elbe vor Brunsbüttel zu Staus in der Schifffahrt, da für alle Schiffe mit einer Länge ab 125 Meter nur noch eine Kammer in Brunsbüttel zur Verfügung stand. Danach gingen Frachter und Tanker vor Holtenau und vor Brunsbüttel vor Anker.

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Gegen Mitternacht gab es dann auch n noch Probleme mit der zweiten großen Schleusenkammer in Brunsbüttel. Zum Teil brauchten Schiffe bis zu vier Stunden Wartezeit für einen Platz in der Schleuse. 

Fernsehtraumschiff auch betroffen

Auch das FernsehtraumschiffDeutschland“ war durch den Ausfall zeitweise im Kanal gefangen. Das 175 Meter lange Passagierschiff lag über Stunden vor der Schleuse Brunsbüttel fest. Erst nach drei Stunden Wartezeit konnte die „Deutschland“ gegen 3.30 Uhr ausgeschleust werden und die Reise nach Bremerhaven fortsetzen.

Wann die Probleme in der Südschleuse behoben sein werden, steht derzeit noch nicht fest. Techniker des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes arbeiten seit Montagmorgen an der Fehlersuche.

Derzeit müssen Schiffe mit einer Länge von über 125 Metern in Brunsbüttel drei Stunden auf einen Platz in der großen Schleuse warten.

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