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Nord-Ostsee-Kanal Kollision in der Wittenbeker Kurve
Lokales Nord-Ostsee-Kanal Kollision in der Wittenbeker Kurve
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17:49 08.01.2015
Von Frank Behling
Die "Elvi Kull" im Nord-Ostsee-Kanal. Quelle: Frank Behling
Kiel

Der mit einem Kunststoffrumpf versehene dänische Versorger "JHC Transporter" trug dabei nach Angaben der Wasserschutzpolizei Kiel schwere Schäden davon. Ursache des Unglücks ist noch unklar. Ein Fahrfehler eines der beiden Schiffe wird nicht ausgeschlossen.

Der Frachter "Elvi Kull" war aus Brunsbüttel kommend auf dem Weg nach Kiel, als es zu der Kollision kam. Die aus Kiel kommende „JHC Transporter“ wendete nach dem Zusammenstoß und fuhr zur Begutachtung der Schäden mit der "Elvi Kull" nach Kiel zurück. Beide Schiffe machten im Nordhafen fest. 

An der "JHC Transporter" entstand ein größerer Schaden. Foto: Frank Behling

Während die 62 Meter lange "Elvi Kull" nur leichten Farbabrieb am Rumpf davontrug, wurde bei der  "JHC Transporter" ein Loch oberhalb der Wasserlinie festgestellt.  Die unter der Flagge von Antigua und Barbuda fahrende "Elvi Kull" konnte ihre Reise von Kiel nach Heiligenhafen am Donnerstag fortsetzen. Die Berufsgenossenschaft Verkehr verhängte gegen den dänischen Versorger "JHC Transporter" ein vorläufiges Weiterfahrtverbot.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern noch an. Bei der Knierim-Werft im Nordhafen wird eine Notreparatur des Versorgers erfolgen. Die Werft ist auf die Reparatur von Kunststoff-Rümpfen spezialisiert.

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